Rhombeus trotz dunklem Becken und langer Eingewöhnung scheu

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Marcus_H
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Re: Rhombeus trotz dunklem Becken und langer Eingewöhnung sc

Beitrag von Marcus_H » 05.04.2016 09:48

Update: Also so ganz langsam wird er minimal mutiger. Wenn ich telefonierend manchmal vor dem Becken auf und ab gehe stößt er alle paar mal kurz aus der Höhle raus vor und fordert mich grimmig schnappend dazu auf mich doch gefälligst ruhig hinzusetzen ;)

Habe jetzt schonmal eine Wurzel rein die mir gefallen hat, bin da doch mit dem Setup etwas anspruchsvoll, dass es halt optisch passt. Leider sind viele Wurzeln aus passendem Mangrovenholz ja schlichtweg zersagtes Restholz in allen möglichen Formen. Wirklich schick und echt sieht es ja nur dann aus, wenn man ein dünnes Stämmchen mit Wurzeln dran bekommt, also dass man wirklich einen kleinen Mangrovenbaum imitieren kann.

Natürlich könnte man jetzt wieder leicht abgestorbene kleine Bäume an Bächen einsammeln, aber irgendwie kringeln sich mir bei dem Gedanken an Erlenstämmen im Südamerikabecken die Fußnägel.

Würde aber gerne mal ein Becken mit viel Platz über dem Wasser mit solchen Stämmen bestücken, so dass ein dichter Wurzelwal wie in der Natur entsteht. Dazu ein paar südamerikaseerosen und ein Bodengrund nur aus gefallenen Blättern.
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Zigermandli
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Re: Rhombeus trotz dunklem Becken und langer Eingewöhnung sc

Beitrag von Zigermandli » 05.04.2016 13:24

Hi Marco
Natürlich könnte man jetzt wieder leicht abgestorbene kleine Bäume an Bächen einsammeln, aber irgendwie kringeln sich mir bei dem Gedanken an Erlenstämmen im Südamerikabecken die Fußnägel.
Das käme dem natürlichen Biotop aber wesentlich näher als irgendwelche Mangrovenblöcke ;) .

Gruss Thomas


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Marcus_H
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Re: Rhombeus trotz dunklem Becken und langer Eingewöhnung sc

Beitrag von Marcus_H » 28.04.2016 10:34

So endlich mal wieder Zeit für Aquaristik :)

Also nach wie vor wird es nur durch's (gewohnt langsame) Wachstum besser, aber immerhin.

Mangrovenblöcke sind jetzt zwei im Becken, die erfüllen den Zweck des "Schattens von Oben" erwartungsgemäß natürlich nicht besonders gut, denn so leicht ist heutzutage an passendes und bezahlbares M-Holz ja nicht mehr ranzukommen.

Ich würde mich ja zu der an sich nicht zu Südamerika passenden Beholzung durchringen, aber dann auch gerne einheitlich (also vermutlich mit ner komplett neuen Beckengestaltung ... mal wieder, wollte eigentlich ma Ruhe haben).

Also Weide, Holunder, Linde und Buche sind geeignet, aber nur als Totholz? Was ist mit Erle? (Stichwort PH-Senkung) oder Eiche (dito?)? Problem dabei: Tote Äste sind ja jetzt auch nicht soo häufig, kann man lebende einfach länger lagern?

Ist Wurzelholz prinzipiell besser als Astholz? Falls nicht würden sich ja am besten ein, zwei größere weit verzweigte Äste machen, die dann wie zwei große langfingrige Hände mit dem dicken Ende nach Hinten und den Ausläufern nach vorne das Becken teilweise wie unter einen Gitterfächer legen.

Desweiteren würden mir noch Warmwasser-Seerosen einfallen, die generieren natürlich auch nen schönen Stängelwald mit Schatten von Oben.


Ah nochmal @Vergesellschaftung: Wenn eine klare Sichtbarriere besteht, löst dann der Geruch immer noch Stress aus?
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Kafi97
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Re: Rhombeus trotz dunklem Becken und langer Eingewöhnung sc

Beitrag von Kafi97 » 28.04.2016 21:18

Hey,

probier es mit Korkplatten oder Röhren aus der Reptilienabteilung. Sind billig und machen die besten Unterstände im Aquarium und dunkeln es sehr ab, meine Channa lieben sie. Kombiniert mit Schwimmplanzen ,wie Muschelblumen, oder Tigerlotus (wächst wie verrückt) müssten die meisten Fische die scheu verlieren.
LG Tom

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