Subtropische Beifische ?

Channa, Parachanna

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ExMitglied

Subtropische Beifische ?

Beitrag von ExMitglied » 16.12.2014 13:12

Hallo Forengemeinde,

Ich weiß, das Thema ist hier und da schon diskutiert worden, ich selbst habe auch eine relativ eindeutige Meinung dazu und die meisten von Euch sicherlich auch, aber die Frage sollte ja erlaubt sein, wenn subtropische Channa nicht wirklich allein schwimmen sollen:
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Vergesellschaftung von Channa (aurantimaculata, stewartii, bleheri, asiatica, maculata, ...) mit im Vergleich sehr kleinen, subtropischen Beifischen, welche auch natürlich vorkommen können?
Welche Arten an Beifischen könnten da möglich sein, auch in Bezug auf "Vorkommen im deutschen Einzelhandel"?

Der Gedanke hierzu kam mir beim Betrachten einiger tubes, wo Channa scheinbar friedlich mit deutlich kleineren Fischen zusammenschwimmen ohne sie als Futter zu betrachten. Außerdem scheinen ja z.B. Weißwangengrundeln vielleicht sogar ausweichen zu können, entsprechend klein zu bleiben und die gleichen Temperaturschwankungen/Futterperioden zu vertragen, oder?

Schreibt mir doch bitte mal Eure Meinung oder Erfahrungen!

Grüße
Karsten


Mikk
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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von Mikk » 01.01.2015 16:36

Hi,
Mein Channa gachua lebt zusammen mit Braunen Ohrgitterharnischwelsen (Otocinclus paraguay), es gab noch nie verluste obwohl die ua sehr klein sind.
LG Kim

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Klaus de Leuw
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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von Klaus de Leuw » 02.01.2015 08:40

Hallo Kim,

mal abgesehen davon, dass beides keine subtropischen Arten sind (also Thema verfehlt) (tut das not wieder mal gegen ein neues Mitglied das Klugscheißerhemd anzuziehen??? ) bald schreibt hier keiner mehr was ausser Dir, lieber Klaus... Gruß Adam )anstatt unterschwellig ..."Du bist zu blöd, um das Thema zu verstehen..." hätte nur die Info doch gereicht..oder?, gibt es gerade mit Welsen ziemlich viele "beide-tot-Erfahrungen" nach Monaten bis Jahren friedlicher Koexistenz.

Karsten, ich würde einen Test mit Kardinalfischen machen: Vertragen recht kühle Temperaturen, sind flink, leicht zu beschaffen, gefahrlos für den Schlangenkopffisch. Andererseist glaube ich den Videos im Netz von angeblich erfolgreicher Vegesellschaftung nur bedingt.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


tommy
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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von tommy » 02.01.2015 15:59

Hallo Karsten,

ich habe Channa andrao mit Odessa Barben (aus Freilandhaltung) zusammen überwintert, da ist nichts passiert. Desweiteren habe ich mal ein großes Becken fast komplett mit Regenwasser gefüllt und um zu sehen, ob da alles mit dem Wasser in Ordnung ist, hab ich nen kleinen Trupp vietnamesischer Kardinalfische eingesetzt. Drei Wochen später sind dann zwei große Aurantis eingezogen, die haben sich in keinster Weise für die Kardinäle interessiert.
Das waren jetzt zwar keine wirklichen Vergesellschaftungen und eine Garantie das es immer so funktioniert (besonders wenn die Channa brüten) kann ich auch nicht geben, aber wenn man keinen Wert auf Nachwuchs legt, kann das so schon klappen. Bei den Odessa Barben z.B., bin ich mir ziemlich sicher, das sie den Channa Nachwuchs fressen würden.
Wichtig, wenn man so etwas versucht, ist, das man zuerst die Beifische ins Becken setzt und dann erst die Channa, sonst werden sie als Zwischenmahlzeit angesehen... :-) Adulte Channa ornatipinnis, Ch. stewartii, Channa sec. Redfin und Fire&Ice sind so Kandidaten, die jagen alles was schwimmt und versuchen diese Fische auch zu fressen, bei diesen Arten halte ich Beifische für ausgeschlossen.


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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von ExMitglied » 03.01.2015 15:31

Hi Kaus, hi Tommy,

Danke! Der Hinweis mit den Kardinalfischen war das, was ich mit dem thread herausfinden wollte - ich werde das also mal mit meinen Channa asiatica versuchen. Wenn es nicht klappen sollte, habe ich die SchlaKoFi'S halt eben mal mit Fisch versorgt.
Ansonsten stimmt das schon - Internet-Videos sind sicherlich nicht allzu oft stimmig und oftmal ist das schon wohl auch Fisch- + Futterhaltung ...

Ich berichte demnächst mal wieder, wenn ich Erfahrungen gesammelt habe.

Grüße
Karsten

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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von Klaus de Leuw » 03.01.2015 15:57

Hallo Karsten,

total chic fände ich ja auch Notropis, falls die winters nicht kältere Temperaturen benötigen als die Channa vertragen. Allerdings sind die ja mindestens so lebhaft wie die Kardinäle, was bei der Größe der Elritzen dann eher zu Irritation bei den Channa führen könnte.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von ExMitglied » 03.01.2015 16:36

Klaus de Leuw hat geschrieben:total chic fände ich ja auch Notropis
Stimmt; auch die Temperaturen wären bei asiaticas sicherlich kein Problem - aber mit so großen "Beifischen" (ca. 7-8 cm?) sind meine Beckengrößen deutlich zu klein ...
Aber auch das ist ein Fakt, der nicht unbedingt "in Stein gemeißelt" ist, oder? :)

Ich versuche es trotzdem erst einmal mit den Kardinälen - vielleicht geht das ja trotz der Futteraufnahmegeschwindigkeit bei Ch. asiatica recht gut.

Grüße
Karsten

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FranzP
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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von FranzP » 03.01.2015 18:45

Hallo Klaus,
Klaus de Leuw hat geschrieben:total chic fände ich ja auch Notropis, falls die winters nicht kältere Temperaturen benötigen als die Channa vertragen. Allerdings sind die ja mindestens so lebhaft wie die Kardinäle, was bei der Größe der Elritzen dann eher zu Irritation bei den Channa führen könnte.
eigentlich wollte ich meine Notropis abgeben weil ich sonst ein Platzproblem bekomme, aber einen Versuch wäre es Wert :-?
Danke für den Tipp.

Hallo Karsten,
Issy hat geschrieben:Ich versuche es trotzdem erst einmal mit den Kardinälen - vielleicht geht das ja trotz der Futteraufnahmegeschwindigkeit bei Ch. asiatica recht gut.
bin schon sehr gespannt auf deinen Bericht und im schlimmsten Fall gab es halt mal ein anderes Futter :D

Liebe Grüße,
Franz


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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von ExMitglied » 06.01.2015 18:53

Hi,
Ein kleiner Erfahrungsgewinn meinerseits (einbißchen am eigenen Thema vorbei, aber egal):
Ich kaufe gestern 3 Packungen lebende Daphnien (waren frisch, weil fast alle noch am Leben waren!) um einmal zu schauen, wie sich meine Ch.asiatica gegenüber neuen, kleinen Mitbewohnern verhalten. In unserer kleinen "Bibel" steht ja etwa sinngemäß, dass Wasserflöhe, egal in welcher Form, von größeren Arten komplett ignoriert werden - da scheinen selbst 30cm Ch.asiatica aber eine Ausnahme zu machen, denn innerhalb von etwa 2 Stunden gab es im Becken keinen "aus eigener Kraft schwimmenden" Wasserfloh mehr - blöd in mehrfacher Hinsicht!
Ausserdem habe ich mir beim Dealer mal Kardinalfische live angeschaut - sehen gut aus, das Experiment werde ich wohl auch starten, gebe der Sache aber keine großen Chancen ...
Bis dahin!
Karsten

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fisker
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Re: Subtropische Beifische ???

Beitrag von fisker » 06.01.2015 20:51

Bei asiatica, stewarti und ornatipinnis würde ich für "Beifische"- egal welcher Größe (und Farbe ;;) )- nur eine äußerst geringe Halbwertzeit ansetzen wollen :-?

Aurantis dagegen würden den Jagdaufwand mit dem Nährwert ins Verhältnis setzen und "die Krümel Krümel" sein lassen B-)
Gruß

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