120x50x60 Becken für tropische Channa

Channa, Parachanna

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Zoidberg
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120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Zoidberg » 07.04.2017 20:16

Hallo Forum!

Da ich hier neu bin, möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich bin seit ich denken kann verrückt nach allem, was im Wasser kreucht und fleucht. "ernsthafte" Aquaristik betreibe ich seit ca 2006, meist kleine Weichwasserbecken mit Bettas oder Kilis.

Jetzt habe ich endlich mal Platz, Zeit und halbwegs Geld für was "großes" (für meine Verhältnisse :D)

120x50x60, 360l hat das Becken, Led-beleuchtet, Eheim professionel 3 Außenfilter. Läuft seit paar Tagen ein, ich versuche noch eine ansprechende Lösung mit einem Wasserstand von ca 40cm zu realisieren.

Also quasi dann nur noch 240l

Channas interessieren mich schon eine ganze Weile, darum habe ich mich nach durchforsten diverser Internetseiten nun auch hier angemeldet. Ich würde gerne eine tropische Art pflegen, orientalis habe ich bei meinen Recherchen gefunden.

Frage: gibt es weitere tropische Alternativen bei der Beckengröße? (durch den ganzen gachua komplex steig ich noch nicht wirklich durch... Th03/02 sind tropisch?)

Das Becken steht im Arbeits/Lesezimmer, Winterabsenkung ist so nicht wirklich möglich, daher scheiden subtropische Arten leider aus (pulchras wären sonst meine Wahl gewesen).

Dann wäre noch die weiterführende Frage: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Liebe Grüße
Jonathan
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Jonathan

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Dirk64
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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Dirk64 » 09.04.2017 14:42

Hallo Jonathan
Schön das du dich für Channa interessierst!
Schade dass dein Becken nicht die Grundfläche 120 x 60 cm hat. Die 10 cm mehr Tiefe machen bei der Strukturierung eines Beckens schon eine Menge aus, ist aber meist so bei Becken unter 150 cm dass sie 50 cm tief sind.
Ich halte in einem meiner Becken, auch 120 x 50 cm (Grundfläche), ein Paar Channa Cobalt blue. In dem Becken habe ich noch einen integrierten Innenfilter der auch noch mal Platz wegnimmt.
Da du mit Außenfilter arbeitest hast du etwas Platz gespart.
Für deine Beckengröße (Grundfläche) würde ich dir Channa Cobalt blue, oder Channa Pulchra empfehlen. Würde mir aber nur eine Gruppe von 4 Tieren antun, zwecks Paarfindung. In der Regel wird eine Gruppe von 6 Tieren empfohlen, was aber auf dieser Grundfläche schon bedenklich ist!, oder man muss schon einiges an Zeit zur Beobachtung der Gruppe investieren und vor allem sehr gut strukturieren, was aber eigentlich immer die Voraussetzung für eine erfolgreiche Channahaltung ist.
Deine Bedenken in Bezug auf Überwinterung und Temperaturabsenkung kann ich dir nehmen.
Cobalt blue oder Pulchra brauchen keine 16 oder 18 °C zur Überwinterung, die Futterpause (Dauer und Intensität abhängig vom Alter / Größe der Tiere) ist definitiv wichtiger und wenn in dieser Zeit das Becken auf 20 °C runtergeht (was wohl möglich sein sollte) ist das völlig ausreichend, wenn dann im Sommer ein merklicher Temperaturanstieg zu spüren ist. Soll heißen dass eine Temperaturschwankung von 5 – 6 °C ausreicht um eine Winterruhe zu simulieren.
Mit Gachua kenn ich mich, nach 6 Jahren Channahaltung, auch nicht aus. Kann aber auch daran liegen das ich nie welche hatte :) .
Die Tiere bekommt man in der Regel gut von Privat. Einfach mal in die einschlägig bekannten Facebook Gruppen schauen, oder im Internet bei Ebay Kleinanzeigen, oder Händler wie zum Beispiel ZooBo in Bochum, die versenden auch!
Ist auch genau der richtige Zeitpunkt um erfolgreich Jungtiere zu suchen.
Im Moment haben wieder einige Leute Nachzuchten und es wird, erfahrungsgemäß, in den nächsten zwei Monaten, mehr…
Gruß Dirk
klick mich :) Channafreunde


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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Zoidberg » 09.04.2017 19:50

Hi Dirk,

danke für deine Antwort!

Ein Becken ist eben nie groß genug *lach*

Aber super, pulchras sind meine absoluten Favoriten. Werde mich dann nach Einlaufphase nach den Burschen umsehen.

Frage: Buddeln die arg? Ich habe noch keinen Bodengrund im Becken und wollte eigentlich nur eine dünne Schicht einbringen. Dann mit anubias etc zum aufbinden arbeiten und Hornkraut, Muschelblumen und Froschbiss. Bei mehr bodengrund hätte ich dann auch noch mehr Pflanzenoptionen...
Liebe Grüße
Jonathan

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Dirk64
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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Dirk64 » 10.04.2017 14:06

Hallo
Ob Pulchra buddeln weiß ich nicht, aber meine Auranti, Cobalt blue und Lucia buddeln :-)
Sonst gönn ihnen doch 6 cm feinen Kies oder Sand, dann fühlen sich auch die eingeschleppten Turmdeckelschnecken wohler und machen ihren Job :)
Gruß Dirk



PS: sehe du bist auf FB in einer der richtigen Gruppen angekommen :D
klick mich :) Channafreunde


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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von FloKri » 10.04.2017 19:00

Hallo Janathan,

schön, einen Channa-Verrückten mehr zu haben :)
Wenn du nur Anubias und Javafarn als Hauptpflanzen wählst, vergiss bitte nicht viel "schwimmendes Zeug" (Nixkraut bzw. Hornkraut) einzuplanen. Die beiden erstgenannten Arten wachsen ja nur langsam und wirklich dicht wird da auch nichts.
Zum Thema Bodengrund: Da sieht man mal wie unterschiedlich die Vorgehensweisen sein können. Ich verwende nur zwei Zentimeter Sand, damit die Bodenscheibe nicht spiegelt. Javafarn schwimmt meist frei umher (bis auf bereits große Pflanzen) und meine Vallisnerien - die in vielerlei Hinsicht gute Dienste leisten - habe ich (wie z. B. auch die Schwertpflanzen) getopft. Die schwarzen, ca. 12 cm im Durchmesser großen Töpfe stehen meist im Hintergrund und fallen nicht weiter auf. Die darin enthaltene Gartenerde, sowie der Lehm (abgedeckt mit einer Lage Teichflies und darüber 4 cm Kies) sorgen für reichlich Wachstum bei den stark Nährstoff zehrenden Pflanzen. Außerdem erleichtern die getopften Pflanzen mir das Fangen der Fische sowie das aus- und umräumen der Aquarien ungemein. Einen Bodengrunddünger im Channaaquarium (unterm Kies wie üblich) kannst du vergessen. Ob da dann alles so gut wächst, wie du es möchtest ...
Übrigens: Meine Vallisnerien treiben natürlich auch Kindel aus den Töpfen heraus. Diese wachsen mit der Mutterpflanze im Topf verbunden hervorragend auch am anderen Ende des Aquariums ohne Dünger im Sand. Sie wurzeln dabei in der manchmal nur unter 1 cm starken Sandschicht - da könnte man keine Pflanze einsetzen, aber es geht, wenn sie freiwillig dort wurzelt. Sammelt sich an dieser Stelle dann auch noch reichlich Mulm, ist die Vallisnerie im Wachstum nicht zu bremsen.

ICH würde - du kannst es natürlich anders machen ; B-) - zwei Töpfe mit Vallisnerien im hinteren Bereich platzieren. Die Töpfe solltest du ganz auffüllen, dann wachsen die neuen Triebe gleich aus dem Topf heraus und beginnen sich im Becken zu verbreiten. Lässt du einen 2 bis 3 cm hohen Rand erhältst du eine punktuell hohe Dichte an Pflanzen, weil sie dann im Topf rundherum wachsen - zumindest die meisten Triebe bleiben dann im Topf. Um die beiden Töpfe herum platzierst du dann die Wurzeln und Steinplatten. Vorsichtshalber die Töpfe nicht als Auflagefläche verwenden, dass du sie ggf, ohne um dekorieren zu müssen aus dem Aquarium nehmen kannst. So bleibst du flexibel und die Pflanzen werden nicht im Wachstum gestört, wenn du sie mal umstellen möchtest - besonders Wasserkelche nehmen Umpflanzaktionen und sauberen, nicht eingefahrenen Kies sehr übel.

Channa pulchra sind wirklich schöne Tiere. Bedenke bitte, dass du rechtzeitig genug Ausweichquartiere für unterdrückte oder die nicht verpaarten Tiere brauchst. EIN Aquarium für Channa ist immer etwas wenig und sehr optimistisch gedacht. Man wird überzählige Tiere auch nicht immer gleich wieder los. Bei einem Kumpel funktionierte seine 6er Pulchra-Gruppe in einem 60x70er Becken sogar noch, als das Paar bereits ein Gelege betreute. Beide taten wir uns schwer die brütenden Tiere zu identifizieren, weil die gesamte Gruppe recht friedlich an der Frontscheibe zusammen blieb. Das muss nicht immer so gut laufen, aber ich hätte bei weniger als sechs Tieren Angst nicht beide Geschlechter erwischt zu haben.
Ich hatte bei meinen THs 5 Männer und 1 Weibchen. Letzteres wurde wenige Tage nach dem Herausfangen der anderen Tiere von Partner getötet. Woher nimmt man dann ein Tier passender Größe? Und vier Fische gleichen Geschlechts können sich ja auch nicht riechen. Ich würde sechs Jungfische nehmen - und schon mal ein zweites Aquarium herrichten. Auch das später separierte Pulchra-Paar hat sich danach übrigens recht bald gezofft, wobei einer eine dauerhaft geteilte Rückenflosse als Schaden davon trug.
THs sind schön, aber ich glaube, dass viele von den Tieren die unter diesem Namen angeboten werden keine sind. Eben weil nicht wirklich Klarheit in Sachen gachua / libata herrscht und dann sagt man halt einfach, dass es ein TH ist. Aber, wenn du welche bekommst, sollten sie dir nicht mehr Probleme machen, als die Pulchras.
Jetzt noch zur "Einlaufphase". Wie soll denn was einlaufen, wenn kein Fisch im Wasser ist? Hast du keinen alten Filterschwamm den du im neuen Becken ausdrücken kannst? Dann währe die Sache erledigt. Oder nimm zumindest eingefahrenes Aquariumwasser und gut ist - Fische rein.
So, das wars. Das ich mich nie kurz fassen kann ... 8-|
Gruß
Florian

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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Zoidberg » 10.04.2017 20:20

Uff, das war ausführlich ;)

Es treiben schon Muschelblumen und Froschbiss, wundervolle Nährstoffzehrer. Dazu myriophyllum, da werde ich eine Ecke mit etwas höherem Sand abtrennen und mal schauen. Hatte ich noch nie im Becken.

Blumentopfmethode klingt gut, sah bei meinen versuchen in früheren Becken nur immer kacke aus. Saut das mit Lehm und Erde nicht alles voll?

Hornkraut ist eine meiner Lieblingspflanzen, hab noch keinen in der Nähe gefunden. Kommt aber noch. Ebenso wie das ein oder andere Bild, wenn mal alles eingerichtet ist ;)

Ausweichquartiere hab ich, entweder hier oder bei Schwiegervatern. Das sollte klappen.

Und einfahren tuts auch ohne Fische, Stück benutzter Filterschwamm und gut. Hat bisher immer funktioniert. Fische können ruhig noch warten, klar bin ich ungeduldig, aber Vorfreude ist die schönste Freude.
Liebe Grüße
Jonathan


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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von FloKri » 11.04.2017 05:26

Hallo Jonathan,

es geht doch in einem Schlangenkopf-Becken nicht darum, dass die Pflanzen Nährstoffe aus dem Wasser nehmen. Die Fische brauchen Deckung und Sichtschutz vor Artgenossen sowie Barrieren, die ihnen den Weg versperren, damit sie nicht ungebremst in den Gegner rasen.
Das Tausenblatt ist eine schöne Pflanze, nur ist sie schnell mit Mulm dicht. Außerdem braucht sie sehr viel Licht und am besten noch ne CO²-Düngung. Aber viel Glück damit.
Meine Töpfe sind wie folgt aufgebaut: Unten macht ein zugeschnittenes Stück Teichflies ein Auslaufen des weichen Bodengrunds unmöglich. Darüber kommt dann ein Lehm-Erde-Gemisch welches ich wieder mit Teichflies abdecke, falls ein Channa auf die Idee kommt sich eine Höhle in den Topf graben zu wollen. Abschließend kommt eine Schicht Aquariumkies drauf in die ich die Pflanzen einsetze. Die Vallisnerien wurzeln so gut, dass sie den Kies recht sicher festhalten. Und je nachdem ob ich möchte, dass sie sich im Becken verteilen, lasse ich mehr oder weniger Rand. Wenn du ein Holländisches Pflanzenaquarium haben möchtest, welches als Schmuckstück deine Wohnung ziert, dann lass die Finger von den Schlangenköpfen!
Ansonsten viel Spaß beim Einrichten und Tüfteln!
Gruß
Florian

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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Zoidberg » 11.04.2017 06:41

Moin moin,

natürlich hast du recht mit dem Sichtschutz. Der muss in Form von Pflanzen ja erstmal wachsen, schon klar. Der Nährstoffaspekt bezieht sich eher auf explodierende Algen, grad beim Einfahren. In meinen früheren Becken (vor allem mit den Orange-Buschfischen, wo wir beim Sichtschutz sind ;)) gab die Kombi Froschbiss + Hornkraut quasi null Algen und ein famoses Dickicht.

Beim myriophyllum bin ich auch noch skeptisch, co2 etc kommt nicht in Frage. Je weniger Firlefanz, desto besser.

Zusätzlich zu den Wurzeln treiben momentan schon mal probeweise Korkröhren im Becken sowie versenkt einige PVC-Rohre in unterschiedlichen Größen.

Deine Methode mit den Töpfen klingt echt super, werd mich im Baumarkt mal umsehen. Und am Ausbruchschutz muss ich noch arbeiten.... Es gibt also noch viel zu tun :)
Liebe Grüße
Jonathan

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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Klaus de Leuw » 11.04.2017 21:47

Hallo zusammen,
FloKri hat geschrieben:
10.04.2017 19:00
Wenn du nur Anubias und Javafarn als Hauptpflanzen wählst, vergiss bitte nicht viel "schwimmendes Zeug" (Nixkraut bzw. Hornkraut) einzuplanen. Die beiden erstgenannten Arten wachsen ja nur langsam und wirklich dicht wird da auch nichts.
Nun ja, es dauert beim Javafarn halt so fünf bis sieben Jahre:
Bild
Bild

Sehr empfehlenswert ist auch schwimmend kultivierter Sumatrafarn,
dort können Schlangenkopffische auch draufliegen und er wuchert schön.

Nixkraut wächst zunächst flutend, neigt dann aber oft zum Verwurzeln, einfaches Hornkraut neigt bei mir im Herbst dazu einzugehen, während das rotstengelige mexikanische relativ viel Licht benötigt.
Channa pulchra sind wirklich schöne Tiere. Bedenke bitte, dass du rechtzeitig genug Ausweichquartiere für unterdrückte oder die nicht verpaarten Tiere brauchst.

Bei einem Kumpel funktionierte seine 6er Pulchra-Gruppe in einem 60x70er Becken sogar noch, als das Paar bereits ein Gelege betreute.
Mein Männchen ließ sein Weibchen nicht mehr aus der glücklicherweise sehr langen Korkröhre mit Luftöffnungen an der Oberseite. Da ich auf Dauer nicht mehrere Becken für diese Art hatte, habe ich sie einzeln und die Jungen gruppenweise eingetütet und auf einer IGL-Börse abgegeben, nachdem die Jungen groß genug waren.
Auch das später separierte Pulchra-Paar hat sich danach übrigens recht bald gezofft, wobei einer eine dauerhaft geteilte Rückenflosse als Schaden davon trug.
Es gibt in Sachen Verträglichkeit sicher leichter zu pflegende Schlangenkopffische.
Jetzt noch zur "Einlaufphase". Wie soll denn was einlaufen, wenn kein Fisch im Wasser ist? Hast du keinen alten Filterschwamm den du im neuen Becken ausdrücken kannst?


Besser wäre es, Filtermaterial aus einem lange laufenden Becken mit denselben Wasserwerten in dem Filter des neuen Beckens zu verwenden. Die Bakterien im Filterschwamm sind ja permanenten Durchfluss gewöhnt.
Käufliche Bakterienkulturen sind aber auch ganz brauchbar, außerdem kann man auch ohne Fische etwas Futter geben, damit die Bakterien schon mal zu wachsen und sich zu vermehren beginnen. Ich setze auch immer schon Turmdeckelschnecken ein, aber mit so wenig Bodengrund ist es für die auch nicht ideal.
Oder nimm zumindest eingefahrenes Aquariumwasser


Bringt kaum etwas, dann lieber abgesaugten Mulm, denn die wichtigen Bakterien sitzen auf Oberflächen wie Mulm und Filtermaterial.
und gut ist - Fische rein.
Angangs sparsam oder gar nicht füttern. Wer sicher gehen will, misst oder schätzt (Teststäbchen reichen) zwei Wochen den Nitritwert und wechselt bei Nitritnachweis 50 bis 70% des Wassers. Sollte der Nitritwert innerhalb der zwei Wochen nicht messbar gewesen sein, ist das Becken eingefahren. Ansonsten weitermessen und ggf. Wasserwechseln, bis er ein paar Tage nicht mehr messbar ist.
es geht doch in einem Schlangenkopf-Becken nicht darum, dass die Pflanzen Nährstoffe aus dem Wasser nehmen. Die Fische brauchen Deckung und Sichtschutz vor Artgenossen sowie Barrieren, die ihnen den Weg versperren, damit sie nicht ungebremst in den Gegner rasen.
Spätestens wenn die erste Brut freischwimmt, geht es um beides, denn dann muss man eine ganz schöne Menge Futter geben.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: 120x50x60 Becken für tropische Channa

Beitrag von Zoidberg » 12.04.2017 17:00

Bin in Kontakt mit ZooBo, die haben Cobalt blue Nz, ich glaube, das müssten die von Pascal Antler sein.

@Dirk: Wehe die sind nicht ultra hübsch :) :) :)

Spaß!
Liebe Grüße
Jonathan

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