Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradiatus

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Klaus de Leuw
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Klaus de Leuw » 09.09.2014 22:32

Hallo zusammen,

unter dem Stichwort "Schlammspringer" findet man mit der Suchfunktion diesen wunderbaren Thread:
viewtopic.php?f=32&t=11242&hilit=Schlam ... 10#p138602
Jutta ist nicht nur hier aktiv, sondern auch im grundeforum mit diesem Thread zum Thema:
http://das-grundelforum.de/haltung-pfle ... mradiatus/

Und weitere Bilder von meinen Schlammis gibt es hier:
http://www.klausdeleuw.de/Fische/Zwergs ... inger.html

Richtig fetzig wird es, wenn man denen stummelflüglige Fruchtfliegen oder Ofenfischchen gibt, auch Stubenfliegen machen Spaß.

Und für alle, die nun "Habenwollen" schreien: Vorsicht, zur Zeit sind vietnamesische Schlammspringer im Handel, doppelt so groß werdend, deutlich aggressiver (Platzbedarf 1/4 qm pro Tier), von der hier genannten kleinen Art hingegen kann man eine kleine Gruppe im 60er pflegen. Die vietnamesischen unterscheidet man von den indischen am einfachsten anhand der Bauchflossen, wenn sie im Verkaufsecken an der Frontscheibe hängen.

Ich verwende Brackwasser (ca. 50%ige Seewasserkonzentration, ich setze Seewasser an, lasse es reifen und verdünne vor dem Wasserwechsel), Temperaturen je nach Jahreszeit 20 bis 30°C, Boden: Der feinste Sand aus dem Baumarkt, schräg geschichtete, glatte Schieferplatten (Dachdeckerabfall) als Sitzplätze (glattes Material wird eindeutig bevorzugt, gegen Einsturz durch Untergraben sichern!).
Gesellschaft: Ostseegarnelen aus dem Lebendfutterangebot beleben bei mir den Wasserteil, den die Schlammis kaum nutzen.

Ausbruchgefahr: Gehen senkrecht an Glasscheiben auch über Wasser hoch, springen hervorragend.

Gruß, Klaus

PS: Ich suche gerade weitere Tiere zu meinen 3 Stück (die wollte der, der sie bestellt hatte, dann doch nicht haben, ...), denn Juttas Erfahrungen decken sich mit meinen: Wenn man nur 3 Tiere hat, ist ein 60er zu groß.
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Moritz
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Moritz » 10.09.2014 08:14

Klaus de Leuw hat geschrieben:Hallo zusammen,

unter dem Stichwort "Schlammspringer" findet man mit der Suchfunktion diesen wunderbaren Thread:
viewtopic.php?f=32&t=11242&hilit=Schlam ... 10#p138602
Jutta ist nicht nur hier aktiv, sondern auch im grundeforum mit diesem Thread zum Thema:
http://das-grundelforum.de/haltung-pfle ... mradiatus/

Und weitere Bilder von meinen Schlammis gibt es hier:
http://www.klausdeleuw.de/Fische/Zwergs ... inger.html

Richtig fetzig wird es, wenn man denen stummelflüglige Fruchtfliegen oder Ofenfischchen gibt, auch Stubenfliegen machen Spaß.

Und für alle, die nun "Habenwollen" schreien: Vorsicht, zur Zeit sind vietnamesische Schlammspringer im Handel, doppelt so groß werdend, deutlich aggressiver (Platzbedarf 1/4 qm pro Tier), von der hier genannten kleinen Art hingegen kann man eine kleine Gruppe im 60er pflegen. Die vietnamesischen unterscheidet man von den indischen am einfachsten anhand der Bauchflossen, wenn sie im Verkaufsecken an der Frontscheibe hängen.

Ich verwende Brackwasser (ca. 50%ige Seewasserkonzentration, ich setze Seewasser an, lasse es reifen und verdünne vor dem Wasserwechsel), Temperaturen je nach Jahreszeit 20 bis 30°C, Boden: Der feinste Sand aus dem Baumarkt, schräg geschichtete, glatte Schieferplatten (Dachdeckerabfall) als Sitzplätze (glattes Material wird eindeutig bevorzugt, gegen Einsturz durch Untergraben sichern!).
Gesellschaft: Ostseegarnelen aus dem Lebendfutterangebot beleben bei mir den Wasserteil, den die Schlammis kaum nutzen.

Ausbruchgefahr: Gehen senkrecht an Glasscheiben auch über Wasser hoch, springen hervorragend.

Gruß, Klaus

PS: Ich suche gerade weitere Tiere zu meinen 3 Stück (die wollte der, der sie bestellt hatte, dann doch nicht haben, ...), denn Juttas Erfahrungen decken sich mit meinen: Wenn man nur 3 Tiere hat, ist ein 60er zu groß.
Guten Morgen Klaus,

danke für die Links, gute Sache. :)
Ich denke da ist warscheinlich eine Registrierung im Grundelforum fällig. Ich hätte echt nicht damit gerechnet das man doch soviel Feedback dazu bekommt, echt klasse !

Schöne Schlammspringer hast du da. Ich denke ich werde es bei den nächsten Fütterungen auch mal in deine Richtung versuchen.
Mich würde interessieren, inwiefern sich die Bauchflossen unterscheiden. Vielleicht kannst du da etwas näher drauf eingehen ? :D

Legst du die Schieferplatten einfach auf den Bodengrund oder wie kann man sich das vorstellen ?
Was mich wundert ist, dass deine Schlammspringer den Wasserteil kaum nutzen. Bei mir halten sie sich zwar auch bevorzugt "an der Luft" auf, aber sie suchen doch recht häufig den Weg ins Nass.
Ganz klar bestätigen kann ich die Sprungkraft !

Es scheint sich ja doch zu bestätigen das man besser eine größeren Trupp zusammensetzt.
Ich warte gespannt auf die Nachricht meines Fischhändlers, ob und welche Schlammspringer verfügbar sind. Eventuell sind wieder welche verfügbar ... :)
Viele Grüße,
Moritz

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Klaus de Leuw
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Klaus de Leuw » 10.09.2014 16:50

Hallo Moritz,

auch Beiträge, die man gut findet, sollte man nicht im ganzen zitieren, ;)
Moritz hat geschrieben:Mich würde interessieren, inwiefern sich die Bauchflossen unterscheiden. Vielleicht kannst du da etwas näher drauf eingehen ?
Die Bauchflossen der Periophthalmus novemradiatus kannst Du ja z.B. in Beitrag 53 des Grundelforums bewundern oder hier:
http://kaq.de/schlammspringer/
Und dann vergleichst Du die Bauchflossen mit denen der Vietnamesen Periophthalmodon septemradiatus
http://www.mudskipper.it/SpeciesPages/sept.html
Dann erkennst Du, dass die der Inder verwachsen und die der Vietnamesen getrennnt sind. Die Bauchflossen lassen sich oft schneller im Laden zu Unterscheidung dieser beiden Arten heranziehen als die Färbung der an Land meistens zusammengelegt getragenen Rückenflosse. Zumindest in meinem Stammladen sind die Vietnamesen Sheibenhänger, d.h., mindestens die Hälfte der Exemplare hängt an einer Scheibe in der Regel einer an der Frontscheibe.
Die Bauchflossen sind übrigens gattungstypisch, helfen also nicht gegen Verwechslungen der Inder mit den anderen beiden Arten der Gattung, die sich aber durch die Färbung hinreichend leicht unterscheiden lassen und die ich auch noch nie angeboten gesehen habe.
Legst du die Schieferplatten einfach auf den Bodengrund oder wie kann man sich das vorstellen ?
Nein, dann würden sie ja bei Grabungsarbeiten (die meine bisher nicht zeigten) abrutschen. Ich habe einige Steine und Tonrohre auf dem nackten Boden verteilt, dann die Schieferstreifen (etwa 20 cm x 7 cm sowie Teile davon) brücken- und rampenartig bis auf etwas doppelte Höhe des geplanten Wasserstandes positioniert. Danach habe ich Sand eingefüllt und mit Hilfe des Wassers auch in die Ecken und Zwischenräme gespült, so dass ein System aus Unterständen im und über dem Wasser entstand.
Was mich wundert ist, dass deine Schlammspringer den Wasserteil kaum nutzen. Bei mir halten sie sich zwar auch bevorzugt "an der Luft" auf, aber sie suchen doch recht häufig den Weg ins Nass.
Ja, mich hat es auch gewundert, aber die Wasseraufenthalte sind ganz selten länger als 2 oder 3 Sekunden. Typische Anlässe: Jagd (sowohl anach Futter im Wasser als auch auf solches auf einer anderen "Insel"), Flucht, Kabelleien mit den Artgenossen. Das von mir eientlich regelmäßig erwartete "ich mache mir mal die Kiemen nass" konnte ich nur sehr selten beobachten. Offenbar ist die Anpasung an das Land schon hinreichend weit fortgeschritten, dass bei schätzungsweise nahezu 100%iger Luftfeuchte die Wasserungen aus anderen Anlässen ausreichen.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Moritz » 10.09.2014 18:20

Nabend Klaus,
Klaus de Leuw hat geschrieben:Hallo Moritz,

auch Beiträge, die man gut findet, sollte man nicht im ganzen zitieren, ;)
Ok, ich werde es beherzigen ! :)
Klaus de Leuw hat geschrieben:Dann erkennst Du, dass die der Inder verwachsen und die der Vietnamesen getrennnt sind.
Im Grunde eine einfache Geschichte ! Super, danke dafür !
Klaus de Leuw hat geschrieben:Nein, dann würden sie ja bei Grabungsarbeiten (die meine bisher nicht zeigten) abrutschen. Ich habe einige Steine und Tonrohre auf dem nackten Boden verteilt, dann die Schieferstreifen (etwa 20 cm x 7 cm sowie Teile davon) brücken- und rampenartig bis auf etwas doppelte Höhe des geplanten Wasserstandes positioniert. Danach habe ich Sand eingefüllt und mit Hilfe des Wassers auch in die Ecken und Zwischenräme gespült, so dass ein System aus Unterständen im und über dem Wasser entstand.
Auch hier wieder, im Grunde einfach aber auch echt gut.
Bei mir haben sie regelmäßig gegraben, aber mehr als das Graben konnte ich nie beobachten oder feststellen ...
Klaus de Leuw hat geschrieben:Ja, mich hat es auch gewundert, aber die Wasseraufenthalte sind ganz selten länger als 2 oder 3 Sekunden. Typische Anlässe: Jagd (sowohl anach Futter im Wasser als auch auf solches auf einer anderen "Insel"), Flucht, Kabelleien mit den Artgenossen. Das von mir eientlich regelmäßig erwartete "ich mache mir mal die Kiemen nass" konnte ich nur sehr selten beobachten. Offenbar ist die Anpasung an das Land schon hinreichend weit fortgeschritten, dass bei schätzungsweise nahezu 100%iger Luftfeuchte die Wasserungen aus anderen Anlässen ausreichen.
Bei mir ziehen sich die Aufenthalte immer mindestens eine Minute, außer es soll einfach nur ein anderer Aufsitzplatz erreicht werden.
Vielleicht könnte das auch mit der Besatzdichte zu tun haben ? Keine Ahnung, nur so eine Idee ...

Was ich regelmäßig beobachten kann, ist ein Wälzen an den Stellen des Beckens wo das Wasser nur fingerbreit steht.
Viele Grüße,
Moritz

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Wallace
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Wallace » 11.09.2014 10:02

Hallo,

lese gespannt mit hier :ymapplause:

Witzige, kleine Gesellen sind das..

Eine Frage stellt sich mir: Wie vermehrt man diese Art? Im Brackwasser oder ist für die Larvenentwicklung reines Meerwasser nötig?
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Info schon in den aufgeführten Links zu finden war. Eventuell hab ich es übersehen auf den HP´s..

Ich wusste bis jetzt nur, dass eigentlich alle Schlamis im Handel WF sind..

Gruß Torsten
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Klaus de Leuw
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Klaus de Leuw » 11.09.2014 12:14

Hallo Torsten,

man vermutet, dass in selbstgegrabenen Röhren abgelaicht wird. Selbst das ist bisher wohl noch nicht im Aquarium dokumentiert worden.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Moritz » 11.09.2014 12:41

Wallace hat geschrieben:Eine Frage stellt sich mir: Wie vermehrt man diese Art? Im Brackwasser oder ist für die Larvenentwicklung reines Meerwasser nötig?
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Info schon in den aufgeführten Links zu finden war. Eventuell hab ich es übersehen auf den HP´s..
Hallo Torsten,

das ist der Punkt.
Über die Zucht scheint wirklich nichts bekannt zu sein ... Jedenfalls ist mir auch nichts bekannt !
Klaus de Leuw hat geschrieben:man vermutet, dass in selbstgegrabenen Röhren abgelaicht wird. Selbst das ist bisher wohl noch nicht im Aquarium dokumentiert worden.
Hallo Klaus,

ablaichen konnte ich auch noch nicht beobachten. Allerdings schon oft das Graben von Höhlen und Gängen ... Ich habe leider keine Bilder davon, vielleicht gestalte ich das Becken mal um, damit die Möglichkeit zum Graben wieder besteht.
Ich denke dann sollten die Schlammspringer wieder recht schnell animiert werden.

Generell wäre es von Vorteil wenn man sich mal an der Zucht versucht, damit keine Wildfänge mehr aus der Natur entnommen werden müssen. Also ist meine Meinung - oder wie seht ihr das ? ;)
Viele Grüße,
Moritz

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Wallace
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Wallace » 12.09.2014 08:15

Hallo,

Ist Jutta nicht die NZ gelungen? Gibt es da irgendwo Berichte nachzulesen? Auf Ihrer HP habe ich nichts gefunden. Sie scheint schon einige Zeit nicht mehr hier im Forum aktiv gewesen zu sein.

@Moritz:
Klar, eine Nachzucht ist immer anzustreben. Gerade bei Arten die nicht sehr häufig gehalten/nachgezogen werden. Dies unterbindet aber nicht zwangsläufig den Import von Wildfängen dieser Arten.
Häufig ist es bei vielen Arten, z.B. Kugelfischen, Schlangenkopffischen, oder egal welchen anderen Arten günstiger die Tiere zu fangen, zwischenzulagern, zu verschicken, und dann hier kaufen zu können.. Leider.
Solche Arten sind meist nicht leicht zur Nachzucht zu bewegen. Gelingt es, ist die Aufzucht von solchen Arten meist langwierig. Dementsprechend viel Zeit, Geduld und Futter verschlingen die Nachzuchten. All dies wird aber von den neuen Haltern, die Nachzuchten "wollen", nicht gesehen und oft greifen die dann auf "günstige" Importtiere zurück.
Eine ewige Spirale..

Viele Tiere, die als schwierig gelten nachzuziehen, werden durchaus erfolgreich vermehrt. Werden dann aber nicht aufgezogen weil man auf den Nachzuchten sitzenbleibt, obwohl es sich für die Art lohnen würde..

Grüße Torsten
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Dirk64 » 12.09.2014 14:39

Hallo Torsten
All dies wird aber von den neuen Haltern, die Nachzuchten "wollen", nicht gesehen und oft greifen die dann auf "günstige" Importtiere zurück.
Eine ewige Spirale..

Viele Tiere, die als schwierig gelten nachzuziehen, werden durchaus erfolgreich vermehrt. Werden dann aber nicht aufgezogen weil man auf den Nachzuchten sitzenbleibt, obwohl es sich für die Art lohnen würde..
Weise Worte, die leider stimmen :(

Gruß Dirk
klick mich :) Channafreunde


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Moritz
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Re: Indischer Zwergschlammspringer-Periophthalmus novemradia

Beitrag von Moritz » 12.09.2014 16:22

Wallace hat geschrieben:Viele Tiere, die als schwierig gelten nachzuziehen, werden durchaus erfolgreich vermehrt. Werden dann aber nicht aufgezogen weil man auf den Nachzuchten sitzenbleibt, obwohl es sich für die Art lohnen würde..
Hallo Torsten,

ja das ist mir von meinem Händler auch bekannt.
Sehr, sehr schade das so etwas ja leider an der Tagesordnung ist. Es steckt so viel Potenzial in den Möglichkeiten der heutigen Technik und viele Leute im Hobby hätten, so denke ich, durchaus das Potenzial da richtig was zu reißen.
Aber ok, wird sich wohl in naher Zukunft auch erstmal nicht ändern - so ist das nunmal.

Trotz alledem würde ich es trotzdem klasse finden, wenn man von Schlammspringer Nachzuchten hören würde. :D

Auf ferraqua.de finde ich folgenden Satz: "WENN sich Schlammspringer vermehren (was sie im Aquarium nicht tun), graben sie Röhren in den Sand, in welchem sich dann die Balz, die Eiablage und die Jungtieraufzucht abspielt. Da sie sich aber im Aquarium nicht vermehren, gehe ich hier nicht weiter darauf ein."

Immer wieder liest man von langen (bis zu 1 Meter) Röhren in den Sand, in denen sich die Tiere dann vermehren.
Vielleicht könnte man diese Möglichkeit den Tieren auch bieten ?
Wohl nicht in dieser Größenordnung, aber da ließe sich doch bestimmt was machen ! Oder was meint ihr ? Ideen ? ;)
Viele Grüße,
Moritz

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