Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

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jayfox
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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von jayfox » 19.04.2013 18:53

Der Bodengrund ist schwarz, rundkörnig ohne scharfe Ecken, kein gebrochener Kies.
In meinem kleineren Becken mit demselben Bodengrund lebt seit 5 Jahren ein einzelner Gnathonemus, der inzwischen gut 15 cm Größe erreicht hat.
Der Bodengrund scheint ihn nicht zu stören, er sucht den stets nach Futter ab. Verletzt hat er sich dabei auch noch nie.


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jayfox
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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von jayfox » 16.05.2013 18:13

Ein Update: Von den ursprünglich 9 Gnathonemus sind sechs übrig geblieben.
Die drei Tiere, die gestorben sind, waren bereits von Anfang an sehr dünn ("messerbäuchig") und gingen kaum ans Futter.

Die sechs Tiere gehen zusammen auf Futtersuche und sind untereinander sehr gut verträglich. Demnach scheint das noch eine ausreichende Gruppengröße zu sein.

Die fünf Brienomyrus brachyistius mischen sich unter die Gnathonemus und gehen mit denen zusammen auf Futtersuche.
Am liebsten fressen sie schwarze Mückenlarven, da geht die Post ab.
Alle Nilhechte sind sichtbar größer geworden.

Die vier Polypterus delhezi lassen alle Fische vollkommen in Ruhe.

Wenn das alles so bleibt, bin ich hochzufrieden.


Dimension
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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von Dimension » 07.06.2013 10:04

Servus!

Ich bin ja nicht davon überzeugt, dass du es schaffen wirst die Gnathonemus genügend ernähren zu können wenn agile Fresser wie die Arnoldichtys mit im Becken sind. Bei mir nehmen Arnoldichtys sogar Nahrung vom Boden auf. Aber wenigstens vertragen sich deine 6 (noch). Meine sieben haben sich nacheinander gegenseitig zerlegt und/oder die Futteraufnahme eingestellt, trotz monatelangem händeringendem Kampf mit gezielter Fütterung 5x am Tag, fast pausenloser Beobachtung, kompletter Ausrichtung des Besatzes auf genau diese Tiere und ruhelosen Nächten. Nach 3 Monaten waren sie dann alle tot.

Wenn ich je wieder Nilhechte pflege, dann bestimmt nicht diese Art. Ich hoffe bei dir klappts!

mfg Ceddy


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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von Ctenopoma » 07.06.2013 19:47

Dimension hat geschrieben:
Wenn ich je wieder Nilhechte pflege, dann bestimmt nicht diese Art. Ich hoffe bei dir klappts!
Bei einem so kleinen Becken schwer vorstellbar. Ich habe noch nie von einer dauerhaft erfolgreichen Haltung unter 1.500 Litern gelesen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Gruß
Thomas

Mein Bestand an west- und zentralafrikanischen Fischen:
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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von jayfox » 30.01.2017 19:59

Nach Jahren mal ein Update:

Nein, der Versuch mit den Gnathonemus war nicht erfolgreich, und ich werde zukünftig auch keine Gnathonemus mehr halten.

In dem Becken schwimmt jetzt noch ein einzelner Brienomyrus niger, dem geht's gut, jedenfalls wächst er allmählich weiter heran.

Ansonsten ist das jetzt ein Gesellschaftsbecken mit westafrikanischen Salmlern:
Phenacogrammus interruptus
Phenacogrammus "aurantiacus"
Phenacogrammus smykalai
Phenacogrammus altus (1)
Micralestes acutidens
Brycinus longipinnis
Arnoldichthys spilopterus

Dazu 6 Xenomystis nigri
Mehrere Microctenopoma ansorgei
Mehrere Synodontis nigriventris
Und die Siamesische Rüsselbarbe
Dieser Besatz "läuft" jetzt so seit fast 3 Jahren, in jüngster Zeit kamen die Phenacogrammus "aurantiacus" hinzu.
Wegen der schwankenden Wasserhärte kommt seit knapp zwei Jahren Osmosewasser zum Einsatz, das mit Leitungswasser auf etwa 2 °dH verschnitten wird.

Die Polypterus delhezi sind in ein "altes" 240-l-Becken umgezogen, dass sie alleine bewohnen.

Und es ist ein drittes Becken hinzugekommen, 112 l, in dem mehrere Polycentropsis abbreviata schwimmen. Die Tiere habe ich gekommen, als sie gerade mal gut 1 cm groß waren, sie gehen an lebende und gefrorene Weiße Mülas, was das Füttern einfach macht.
In dem Becken schwimmen außerdem drei Hippopotamyrus gaugyi, die sich untereinander und mit den Polycentropsis gut vertragen und in gut einem halben Jahr auf fast das Doppelte gewachsen sind. Kein Vergleich zu Gnathonemus.
Die werden, wenn sie für das 112-l-Becken zu groß geworden sind, in das große Westafrikabecken umziehen.

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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von Quaxi » 30.01.2017 23:07

Meinst du nicht das ein 240 Liter Becken für 2 Delhezi etwas knapp ist...?


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Re: Mein neues 576-l-Becken, Westafrika

Beitrag von LorenzN » 26.03.2017 16:09

Servus!
Ich habe schon oft gehört, dass Xenomystus nigri die oft angegebenen 30cm niemals erreichen. Wie sieht es bei deinen aus?

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