200x55x50 bald da!

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Xeno
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200x55x50 bald da!

Beitrag von Xeno » 05.02.2017 19:25

Hey,
obwohl ich für den Datnioides ein neues Heim von 350x80x100 organisieren konnte, führe ich die Beckenvergrößerung durch.
Das Becken ist bestellt und kommt im Laufe nächstes Monats an!
200x55x50 sind die finalen Maße, die 5cm mehr Tiefe haben zwar 100 Euro mehr, als das Standardmaß 200x50x50 gekostet, aber ich will das Maximum aus dem Stellplatz rausholen!
Aber ohne den Datnioides, für den das Becken als Zwischenheim dienen sollte, steh' ich jetzt etwas dumm bezüglich der Besatzideen da.
Es steht fest:
Ich bleibe bei den räuberischen Arten und generell größeren Fischen, was ein netter Kontrast zu den anderen Becken von 50x30x30 bis 150x50x60 ist.

Einziehen werden aus dem vorhandenen Besatz:
1 Mastacembelus dayi
1 Mastacembelus armatus favus
3 Polypterus delhezi
6 Metynnis altidorsalis
2 Cochliodon

Was wären die Ideen?
Ein Mastacembelus erythrotaenia oder weitere Tiere aus dem Armatus-Komplex, wobei ich da erst testen muss, ob mein launischer Dayi Gattungsgenossen akzeptiert.
Ein Semaprochilodus, Einzelhaltung wird ja mit diesen Tieren SEHR oft praktiziert, hier bräuchte ich noch Erfahrungsberichte zur Einzel-/Gruppenhaltung.
Brachyplatysoma juruense und tigrinum wären ein Traum, wird es aber auch wahrscheinlich bleiben, auf Dauer schickt das Becken nicht, richtig?
Sorubim lima, wobei hier die Fläche auch zu klein sein könnte?
Weitere Polypterus, gerne größere Arten. Der Favorit wäre hier Ornatipinnis, auch Endlicheri dürfte bei seinem Bewegungsdrang in Ordnung sein.
Größere Messerfische, wie Apteronotus albifrons oder Rhymphichthys rostratus. Aber hier besteht das Risiko, dass die Tiere am schmalen Hinterleib verletzt werden, ich weiß nicht so recht!
Monopterus albus... nur wie soll ich an die Art kommen?

Das wären so die Arten, die ich mir vom jetzigen Standpunkt aus vorstellen könnte, nicht alles zusammen, versteht sich ja!
Für Vorschläge bin ich offen, festgelegt sind nur die Tiere aus dem jetzigen Bestand, wobei ich die Metynnis theoretisch auch an den Besitzer des 350cm Beckens verkaufen könnte, da er großes Interesse an ihnen zeigte.

MfG,
David
MfG,
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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Zigermandli » 06.02.2017 16:11

Grüss Dich

Mastacembelus erythrotaenia würde ich Dir auf keinen Fall empfehlen, sie wachsen recht schnell und werden wesentlich zu gross für 55cm Tiefe (80cm locker). Ich pflege selbst eine Dreiergruppe in 2000 Litern wobei das grösste Tier den 70cm entgegen geht. Sie sind sehr wehrhaft und durchsetzungsfähig.

Wenn du noch mehr Räuber haben möchtest, wie wäre es mit Hepsetus Odoe anstatt der Methynnis ? Die halten sich hauptsächlich in der oberen Beckenregion auf und würden auch zu Polypterus passen.

Ansonsten würde ich nichts mehr dazusetzen, das Becken ist ja eigentlich schon gut besetzt

Gruss Thomas

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Xeno
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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Xeno » 06.02.2017 16:36

Hey Thomas,
habe ja den aktuellen Besatz auf 150cm gepflegt und nunja, gut besetzt ist da nichts, sind alles recht faule Gesellen, sogar die Metynnis.
Vom Platzbedarf her hätte ich sie auch auf 150cm lassen können.
Die aktivsten Schwimmer sind wohl die Polypterus.
Hepsetus sind ja ganz nett, werden mir aber leider nicht alt genug.
Eine Alternative wäre sicher der Hujeta oder Acestrohynchus, für Boulengerella reicht ja die Tiefe nicht aus.
Bei Astronotus wäre ich mir unsicher, ob die Vergesellschaftung klappt, aber diese Tiere wären auch noch unter den Favoriten.

MfG,
David
MfG,
David

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von hanswerner » 06.02.2017 19:06

Hallo,

Astronotus würde passen, die sollten schon die Chefs im Becken sein, bei deinem Besatz eher kein Problem,
wobei da wird oft diskutiert ob für ein Pärchen 500l ausreichend sind oder doch lieber 700+l.
Hast du die Nanderbarsche Nandus nandus nicht mehr, wäre dann zwar ein Kontinentalmix aber optisch und
von den Wasserwerten doch in Ordnung.
Gruß
Skubi

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Xeno » 06.02.2017 19:15

Hey,
Klar hab' ich die noch!
Habe ja hier auch 9 Becken stehen.
Aber die würden bei den gefräßigen Beifischen verhungern und reagieren auf dominantere Tiere mit starker Scheu und Futterverweigerung.
Sind mit den Toxotes zusammen in besserer Gesellschaft.

Das mit Astronotus ist wohl eine Frage der Philosophie.
Wildfänge und WFNZ schaffen ja auch gerne über 30cm, aber bei Aquarienstämmen ist ja keine so massive Endgröße zu erwarten.
Ich hätte da Angst um den Dayi.
Den Heros schwamm er immer ohne Bedenken durch's Gelege, worauf er natürlich attackiert wurde.
Daraufhin gab ich die Heros schweren Herzens ab, aber man muss Prioritäten setzen...
Für Astronotus hätte ich persönlich keine Ausweichmöglichkeit, wenn es nicht klappt.
Für Mastacembelidae oder Messerfische hingegen schon.

Ich muss sagen, dass mir Monopterus albus es wirklich angetan hat, die verfügbare Alternative wären ja Synbranchus, nur gibt's da ja diverse Horrorgeschichten, dass sie einfach Stücke aus Fischen beißen usw.

MfG,
David
MfG,
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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von hanswerner » 06.02.2017 19:41

Hi,

das stimmt, Metynnis sind Fressmaschinen, von wegen Grünzeug wird bevorzugt, meine Erfahrungen waren das die
alles andere gieriger gefressen haben als Grünzeug :D da würde Nandu nandu schon zu kurz kommen.
Gruß
Skubi

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Troides » 06.02.2017 19:53

Hi
Ich habe auch schon mehrfach die Zuchtform Roter Oskar als Abgabetiere aus Aquarien mit über 30 cm gesehen.
Gruß Christoph

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Xeno » 06.02.2017 20:34

Hey,
eben deshalb!
Ich muss auch schauen, ob die Vergesellschaftung mit den Polypterus wegen des Fütterns dann noch klappt, wie gesagt könnte ich die Metynnis in 350x80 weitergeben... besser wär's für sie ja schon.

Christoph, meinst du die Tiere mit höhrem Rotanteil oder die flächig gefärbten Exemplare?

MfG,
David
MfG,
David

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von hanswerner » 07.02.2017 18:35

Hallo,

Astronotus und Metynnis da brauchst dir eher wenig sorgen machen, Astronotus interessiert sich eher nicht für die,
und beim Fressen sind die Scheiben eh so gierig das sie genug abbekommen.
Die Polypterus würden doch auch schnell von der Zange gezielt fressen.
Gruß
Skubi

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Re: 200x55x50 bald da!

Beitrag von Xeno » 07.02.2017 22:59

Hey,
Die Frage ist nur, wenn die Entscheidung auf Astronotus fällt, wie viele Tiere sollten es dann sein?
Ein Einzeltier um Risiken zu vermindern?
Eine Gruppe, um ein Paar finden zu lassen?
Aber wohin mit den anderen Tieren?
Die Art ist nichts für's einfache Heimbecken, Abnehmer finden ist dann wieder schwer!

Ich bin mir da sehr unsicher.
Seitens Aquarianer aus den USA kam der Vorschlag Geophagus oder Satanoperca, aber ich habe kürzlich erst meine Red Heads vermitteln können, da sie doch sehr bissig waren.
Nichts für die Vergesellschaftung mit meinen Polypterus und Mastacembelus!

Am liebsten wären mir Beifische, von denen keinerlei Gefahr für die vorhandenen Tiere ausgeht.
Daher die Idee mit weiteren Aalartigen, Polypterus oder Salmlern.
Hoplarchus oder Uaru wären eventuell auch denkbar, Heros nicht mehr in Kombination mit dem Mastacembelus.
Hypselecara wären auch denkbar.

MfG,
David
MfG,
David

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