Erster Ausflug in die Terraristik

Die Plauderecke für Dies und Das ...

Firefly
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Beitrag von Firefly » 17.09.2008 14:45

Hallo Tim!
Den jungen Nattern kannst du auch Regenwürmer anbieten. Ansonsten solltest du einen festen Futterplatz einrichten, an dem du das Futter z.B. in einem Blumentopfuntersetzer anbietest. Darin kannst du wenn du ein wenig Wasser hinein gibst sowohl lebende Fische (Lebendgebärende, Karpfenfische, etc.) anbieten, als auch (ohne Wasser natürlich) feine Fischfiletstreifen, die du vorher mit Korvimin bestäubt hast .

Die "Bergsteigerunken" können auch ein paar Wasserflöhe für die Farbe gebrauchen.
Gruß Frank
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Beppo
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Beitrag von Beppo » 17.09.2008 19:41

Hey Frank,


die junge Natter hat einen umgedrehten Nagernapf als Futterplatz.

Fischfütterung setzte ich aus den oben genannten Gründen aus, bis ich keine Liste über die Thyaminasehaltigkeit der unterschiedlichen Gattungen habe.

Warum soll ich Fischfilet verfüttern, wenn ich das noch vorher vitaminisieren muss (was imer nen Risiko der Falschdosierung mit sich bringt)?
Auch Würmer sollen nicht unbedingt das vollwertigste Futter für Schlangen sein.
Klar werde ich das alles füttern, wenn es der kleinen gut tut, aber bisher hab ich immer nur als vollwertigstes Futtertier Mäuse empfohlen bekommen.

Regenwurm - fehlendes Kalzium und wenig Vitamine
Stint/Fisch - Vitamin B1 Problematik durch Thyaminase
Maus - auch nach lebenslanger Ernährung keine Berichte über Mangelerscheinungen


Und da es scheinbar immer wieder Probleme gibt, die Tiere an Mäusefütterung zu gewöhnen, dachte ich, ich freue mich einfach, dass meiner einer Glück gehabt hat und füttere weiter mit Maus.
Oder mache ich irgendwo oben einen Denkfehler?

Genug geschwafelt, erstmal 2 flüchtige Bilder von der Natter.
Bild

Bild

Die Belüftung in dem kleinen Aquarium ist Mist, ich muss sehr oft das Streu wechseln, damit ich keine Schimmelprobleme bekomme.
Gott sei ddank ist das erste richtige Terrarium schon bestellt und kommt bald an.
Normalerweise ist sie deutlich dünner, man erkennt aber noch den dicken Bauch von der letzten Fütterung.



Apropos Bergsteigerunken, die Tiere nutzen wirklich die gesamte Rückwand, bin echt froh, dass ich die Aufbauten dort hinten so hoch gezogen habe, das bringt einiges mehr an Nutzfläche für die Unken und es sieht klasse aus, wenn sie sich Cliffhangermäßig aus dem Sprung an den Geröllbrocken hochziehn.
Biete ich die Wasserflöhe lebend im Wasserteil an?
Mit dem "pimpen" der Farben wollte ich erst anfangen, wenn sich die Tiere ein wenig eingewöhnt haben, also also das rote Farbpulver aus dem Vogelfutterbereich wird wohl erst nächsten Monat geholt.


machs gut, Tim


edit: Kann mir jemand anhand der Bilder sagen ob ich mit meinem Verdacht, dass es ne Thamnohis sirtalis dorsalis ist richtig liege, auf der Box auf der Messe stand nur ordinär "Strumpfbandnatter"... -.-
Bessere Bilder bekomme ich in dem Becken nicht hin, ohne die Schlange zu sehr zu stressen, dann muss die genaue Bestimmung warten, bis das andere Terra da ist.


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Beitrag von Firefly » 18.09.2008 07:51

Hallo Tim!
Regenwurm - fehlendes Kalzium und wenig Vitamine
Ja ja, die Amseln im Garten sehen auch nicht so richtig schwarz aus. Ich vermute Kalziummangel!
Stint/Fisch - Vitamin B1 Problematik durch Thyaminase
Wie oft denkst du, muss man eine Schlange mit Karpfenfischen füttern, bis sie wegen Vitamin B-Mangel tot umfällt? Zwei mal, zehnmal, hundertmal?
Maus - auch nach lebenslanger Ernährung keine Berichte über Mangelerscheinungen
Voraussetzung für eine mangelfreie Aufzucht mit Mäusen ist eine eigene Mäusezucht. Denn nur hier ist gewährleistet, dass das Muttertier wirklich optimal ernährt, und gehalten wurde. Gerade bei gefrorenen Mäusen würde ich da nicht drauf wetten.
Mutschmann ("Die Strumpfbandnattern") weist immer wieder darauf hin, dass eine abwechlungsreiche Ernährung das A und O bei der Fütterung ist.
So gibt er die natürliche Ernährung von T.s. fitchi (was jetzt nicht heißen soll, dass ich auf deinen Bildern eine fitchi erkannt habe!) folgende Zahlen an: Anuren 56%, Fische 36%, Nager 5%, Blutegel 3%. Man sieht also: die Mischung machts!
Dem Vitamin B1-Mangel durch Thyaminase kannst du übrigens umgehen, indem du die Futterfische für einige Minuten auf 60-80°C erhitzt, was das Enzym denaturiert. Oder du gibst das abgebaute Vitamin durch Vitamingaben wieder zurück. Aber dann nicht irgendein Präparat aus dem Zoohandel, sondern Ospulvit (gibt es nur beim Tierarzt, Fachberatung ist im Preis enthalten ;-) )

Eine Lebendgabe von Wasserflöhen im Wasserteil ist sinnlos, da höchstens 1% in den Unken landet, aber 99% im Filter. Wie oben schon erwähnt: Untersetzter mit wenigen mm Wasserstand. Das ist sozusagen ein Ü-Ei für Froschlurche: Was Spannendes, was Leckeres und was zum Spielen!
:wohow:
Gruß Frank
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Beitrag von Beppo » 18.09.2008 15:15

Yeah Frank!


warum komme ich nur immer wieder auf dieses Forum zurück, selbst bei Terraristik Themen...?

Weil das genau die Art von Antworten sind, die ich hören will! :smt041



Ja ja, die Amseln im Garten sehen auch nicht so richtig schwarz aus. Ich vermute Kalziummangel!
hmm, in meiner unbedarften Art habe ich schlicht auf keine Knochen=kein Kalzium geschlossen...^^
Ja, woher bekommen unsere Amseln denn ihr Kalzium, geheime Zusatznahrung oder in welchen Verbindungen des Wurms versteckt es sich?
Wie oft denkst du, muss man eine Schlange mit Karpfenfischen füttern, bis sie wegen Vitamin B-Mangel tot umfällt? Zwei mal, zehnmal, hundertmal?
Jetzt meine Frage, enthält Stint überhaupt Thyaminase?
Ist ja soweit ich weiß kein Karpfenfisch, sondern eher was aus dem Lachsartigen Bereich (wobei ich in Taxonomie immer sehr schlecht war ;) ).
Klar würde/werde ich lieber abwechslungsreich Füttern, aber bisher wurde dann immer aufgebrüllt "Füttere einmal Fisch oder Lebendtiere und es kann (wird) dir passieren, dass die Schlange NIEMAALS wieder etwas anderes anrührt"
Wieviel Wahrheit steckt dadrin?
Und wie lange "wirkt" die Thyaminase?
Füttere ich einen Fisch und in dieser Mahlzeit kann die Natter dann kein Vitamin B1 mehr aufnehmen oder wirkt es nach und beeinträchtigt de Aufnahme für ka, mehrere Wochen?

Beinhalten lebendgebährende Zahnkarpfen Thyaminase?
So gibt er die natürliche Ernährung von T.s. fitchi (was jetzt nicht heißen soll, dass ich auf deinen Bildern eine fitchi erkannt habe!)
Ich schwanke bei der Art halt zwischen fitchi und dorsalis, da alle fitchis, die ich bisher gesehen habe etwas dunkler waren und die dorsalis mit ihrere helleren Färbung besser passte.
Gibt es sonst noch sichere Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen beiden Unterarten?
Oder ist dorsalis viel seltener so dass es nicht hinkommen kann, dass ich das Jungtier für 10€ bekam?

Dem Vitamin B1-Mangel durch Thyaminase kannst du übrigens umgehen, indem du die Futterfische für einige Minuten auf 60-80°C erhitzt, was das Enzym denaturiert.
Joa, das wird klappen, aber werden dadurch nicht auch große Teile der restlichen Vitamine in dem Fisch zerstört?
Also kochen wohl nur mit Ospulvitzugabe?

Wasserflöhe werde ich bald ausprobieren, wenn ich mal nen Paket im Handel finde, in dem nicht >50% der Flöhe schon lange tot sind.
Ich schau gleich erstmal, wo ich am besten nen Untersetzer im Becken platzieren kann, da ja alles sehr "natürlich" uneben gestaltet ist.



machs gut und danke für deinen Post, Tim

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Klaus de Leuw
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Beitrag von Klaus de Leuw » 18.09.2008 17:00

Hallo Tim!
Beppo hat geschrieben:hmm, in meiner unbedarften Art habe ich schlicht auf keine Knochen=kein Kalzium geschlossen...^^
Das Calciumion fungiert als Botenstoff im Nervensystem und bei der Muskelkontraktion, lebende Würmer gibt es also nicht in calciumfrei. Allerdings fressen Amsen ja auch Schnecken, sogar soche mit Gehäuse...
Außerdem leiden weder Pflanzenfresser in der Natur an Calciummangel noch Insektenfresser.
Wie oft denkst du, muss man eine Schlange mit Karpfenfischen füttern, bis sie wegen Vitamin B-Mangel tot umfällt? Zwei mal, zehnmal, hundertmal?
Keine Anhnung, ich stelle mir gerae das Umfallen bei eienr Schlange vor ;-)

Sicher ist jedenfalls, dass das nicht plötzlich geschieht, sondern vorher die Vitalität nachlässt und das Tier Schwäche zeigt.
Jetzt meine Frage, enthält Stint überhaupt Thiaminase?
Keine Ahnung, verwende ihn einfach nicht als Hauptfutter.
"Füttere einmal Fisch oder Lebendtiere und es kann (wird) dir passieren, dass die Schlange NIEMAALS wieder etwas anderes anrührt"
Wieviel Wahrheit steckt dadrin?
Sehr wenig. Das würde ja in der Ntur zu Nahrungsspezialisten führen.
Und wie lange "wirkt" die Thyaminase?
Bis sie selbst verdaut ist.
Füttere ich einen Fisch und in dieser Mahlzeit kann die Natter dann kein Vitamin B1 mehr aufnehmen oder wirkt es nach und beeinträchtigt de Aufnahme für ka, mehrere Wochen?
Thiaminase ist ein Enzym, das Thiamin = Vitamin B1 zerstört. Es wirkt so lange, wie die Bedingungen gut genug sind. Da sie ein Protein ist, wird sie selbst verdaut. Somit wirkt sie längstens für einen Teil der Darmpassage.
Beinhalten lebendgebährende Zahnkarpfen Thyaminase?
Egal, wenn Du sie nicht als Hauptfutter verwendest, sondern mit anderen Fischen, würmern, Insekten, Nagern kombinierst.
Joa, das wird klappen, aber werden dadurch nicht auch große Teile der restlichen Vitamine in dem Fisch zerstört?
Also kochen wohl nur mit Ospulvitzugabe?
Ich weiß zwar nicht , wie hoch Du wohnst, aber selbst auf dem Matterhorn kocht Wasser nicht bei 70°C. Nartürlich gehen beim Erwärmen Vitamine kaputt. Ich würde auf die Prozedur verzichten und lieber abwechslungsreich füttern.
Wasserflöhe werde ich bald ausprobieren, wenn ich mal nen Paket im Handel finde, in dem nicht >50% der Flöhe schon lange tot sind.
Bei den derzeitigen Temperaturen kannst Du die eine extensive Wasserflohzucht anlegen: 2 10-l-Eimer auf den Balkon oder so, mit 7 - 8 l Wasser füllen, eine handvoll welke Blütenblätter rein. 2 Tage später einige Dutzend Wasserflöhe einsetzen.
Es gibt zwar produktivere Methoden, aber für die von Dir benötigten Mengen reicht es.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Beitrag von Firefly » 18.09.2008 17:24

Hallo Tim!
Den Ausführungen von Klaus ist nix hinzuzufügen.

Gibt es in Bochum keine Kleingewässer, dass man die Wasserflöhe unbedingt kaufen muss? Die rechtliche Frage lassen wir jetzt mal außen vor.
Gruß Frank
Nichts ist so gerecht verteilt, wie die Intelligenz - niemand glaubt, mehr davon zu benötigen, als er besitzt.
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Beitrag von Beppo » 18.09.2008 17:46

Hey Klaus,


Das Calciumion fungiert als Botenstoff im Nervensystem und bei der Muskelkontraktion
:banging: das ich darauf nicht gekommen bin und ich musste das alles noch vor 2 Semestern pauken... danke^^

Sehr wenig. Das würde ja in der Ntur zu Nahrungsspezialisten führen.
auch dran gedacht, aber in meinem Alter hat man ja noch Respekt vor der ehrwürdigen Erfahrung von "professionellen" Züchtern ;)


Thiaminase ist ein Enzym, das Thiamin = Vitamin B1 zerstört. Es wirkt so lange, wie die Bedingungen gut genug sind. Da sie ein Protein ist, wird sie selbst verdaut. Somit wirkt sie längstens für einen Teil der Darmpassage.
sehr gut!

Egal, wenn Du sie nicht als Hauptfutter verwendest, sondern mit anderen Fischen, würmern, Insekten, Nagern kombinierst.
Yeah, also beim guten alten abwechslungsreich Füttern bleiben.
Ist doch nicht alles so schwer, wie vielerorts behauptet ;)

Ich weiß zwar nicht , wie hoch Du wohnst, aber selbst auf dem Matterhorn kocht Wasser nicht bei 70°C.
hier in Bochum fühle ich mich schon in der Hochburg des Ruhrpotts ;)

Gibt es in Bochum keine Kleingewässer, dass man die Wasserflöhe unbedingt kaufen muss? Die rechtliche Frage lassen wir jetzt mal außen vor.
Leider hat das mit der Hochburg auch Nachteile, Frank^^.
Dann müsste ich wohl diversen Botanischen Gärten einen Nachtbesuch abstatten um saubere Gewässer bekeschern zu können...

Bei den derzeitigen Temperaturen kannst Du die eine extensive Wasserflohzucht anlegen: 2 10-l-Eimer auf den Balkon oder so
Kein Balkon, kein Garten, nur Dachluke mit Ausblick aufs Industriegebiet und Hinterhöfe mit Ruhrpottcharme...
In der Wohnung ists wohl zu warm, oder?
Gabs da nicht den Japanischen Wasserfloh als alternative für wärmere Gegenden oder spricht etwas gegen diesen?



Machts gut, Tim

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Klaus de Leuw
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Beitrag von Klaus de Leuw » 18.09.2008 18:04

Hallo Tim,
Beppo hat geschrieben: :banging: das ich darauf nicht gekommen bin und ich musste das alles noch vor 2 Semestern pauken... danke^^
Zuviele Geschmacksverstärker im Essen? Die sollen nämlich schon in Deinem Alter Demens begünstigen. ;-)
Leider hat das mit der Hochburg auch Nachteile, Frank^^.
Dann müsste ich wohl diversen Botanischen Gärten einen Nachtbesuch abstatten um saubere Gewässer bekeschern zu können...
Nicht dass Du uns dann absäufst. Aber manchmal sind die Gewässer näher als vermutet:
Auf alten Friedhöfen befinden sich unter den Wasserentnahmestellen oft Auffangbecken, die, wenn sie schattig liegen, oft Wasserflöhe beherbergen. Beispiel Melaten in Köln (ok, 100 km zu weit südlich)
Moderne Unigelände haben oft Beton"zier"teiche. In Köln an der Bibliothek gibt es einen nicht einmal knietiefen, da habe ich während meines Studiums termosflaschenweise Wasserflöhe weggeschleppt.
Solche Wasserstellen unterliegen meines Wissens auch nicht dem Fischereirecht.
Auf Viehweiden stehen oft alte Badewannen, die, wenn nicht gerade wegen des Viehs ständig das Wasser gewechselt wird, oft eine bemerkenswerte Fauna enthalten.
Kein Balkon, kein Garten, nur Dachluke mit Ausblick aufs Industriegebiet und Hinterhöfe mit Ruhrpottcharme...
Du armer, kan man nirgendwo ans Fester einen Eimer hängen?
In der Wohnung ists wohl zu warm, oder?
In meiner ja.
Gabs da nicht den Japanischen Wasserfloh als alternative für wärmere Gegenden oder spricht etwas gegen diesen?
Nichts spricht gegen den, außer dass der Aufwand (Bestellung, tägliche Pflege) nur für die roten Bäuche von ein paar Unken nicht lohnt.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)

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Beitrag von Beppo » 18.09.2008 19:21

Hey Klaus,


Zuviele Geschmacksverstärker im Essen? Die sollen nämlich schon in Deinem Alter Demens begünstigen. ;-)
Uargh, dann sollte ich die Tiefkühkpizza wohl desöfteren sein lassen und mich an die VollkornGemüseNudelPfanne meiner Freundin halten.
Ich denke es liegt eher an den unzähligen sozialen Scheinkontakten und -veranstaltungen an denen ich teilnehmen muss um meiner Fischsucht weiter ungestört unter dem Mantel der Gesellschaft nachgehen zu können... ;)


Hmm, meine Eltern wohnen etwas ausserhalb, ich werde mich dort mal ein bisschen auf den Friedhöfen herumtreiben.
Ansonsten bietet die Bochumer Uni auch genug Wasserflächen.


Du armer, kan man nirgendwo ans Fester einen Eimer hängen?


:) wie hänge ich denn sicher einen Eimer von aussen ans Fenster?
Ich meine unten (3 Stockwerke tiefer...) laufen durchaus oft Passanten her und "Erna (83) heimtückisch erschlagen - Bio Terrorismus erreicht neuen Level" in der nächsten Bild will ich mir nicht geben müssen ;)



Die japanischen Wasserflöhe lasse ich dann lieber und überrede eher meine Eltern, dass die mir ein Fleckchen ihres Gartens für meine Flöhe zur Verfügung stellen.



machs gut, Tim


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Beitrag von Firefly » 19.09.2008 07:05

Hallo Tim!
Die japanischen Wasserflöhe lasse ich dann lieber und überrede eher meine Eltern, dass die mir ein Fleckchen ihres Gartens für meine Flöhe zur Verfügung stellen.
Gute Idee! Das erinnert mich an einen alten DATZ-Artikel, in dem jemand eine Artemiazucht in einer alten Badewanne im Garten betrieb: "Artemia-Inkubator Model Bahama beige".
Ich selbst habe zwei alte Goldfischwannen (100x90x55) im Garten stehen. Regenwasser rein, eine Hand voll Hühnerdreck rein, Wasserflöhe rein, Sonne scheinen lassen, fertig!
Gruß Frank
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