Typhlonectes - Schwimmwühlen

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Wallace
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Wallace » 25.09.2014 19:12

Hallo,

also neulich habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich am Schwimmwühlen - Becken vorbei gelaufen bin.. :x ;;) :x
Hab schnell zur Cam gegriffen und konnte ein kurzes Video von der Paarung machen. Insgesamt schwammen die zwei Tiere mindestens 10 Minuten so durchs Becken, als ich sie gesehen habe. Wie lange die Paarung davor schon im "Gang" war, kann ich nicht sagen.
Viel Spaß damit..

https://www.youtube.com/watch?v=wQr-XgOJBr0

Viele Grüße,
Torsten
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Rossi077
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Rossi077 » 21.11.2014 20:28

Nabend,

wir wollen hier mal nicht allzuviel Staub absetzen lassen ;) .

@Klaus: Also wenn ich das richtig verstehe, sind Guppys und Mosaikfadenfische die idealsten Beifische ? Was habt ihr noch an Beifischen in den Wühlenbecken ?

Habe da aber noch andere Fragen. Ich habe jetzt zwei unterschiedliche Ansichten zu schwimmende Oberflächenpflanzen wie Büschelfarn und Wasserlinsen sowie Gigantea gelesen. Einige berichten, dass das wohl bei manchen Wühlen als sehr stöhrend empfunden wird und sie dadurch viel länger brauchen an der Wasseroberfläche eine freie Lücke zu finden. Andere haben ihre Becken komplett zuwachsen lassen. Kann man da ein wenig Licht ins dunkel bringen ? Wie seht ihr das oder wie sind Eure Erfahrungen ?
Wie schauts mit Ströhmung im Becken aus ? Ist das eher stöhrend oder gar vom Vorteil ?

Warum die Tiere nicht mehr auf Stocklisten erscheinen, kann ich vielleicht helfen. Um die Ecke habe ich von Glaser erfahren, dass die Tiere wohl auf der Roten Liste stehen. Sie dürfern wohl auch nicht mehr gefangen und exportiert werden, sowie selbst der Handel soll verboten sein, ausser mit den schon vorhanden Tieren.

Gruß, Daniel
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Klaus de Leuw
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Klaus de Leuw » 21.11.2014 23:50

Hallo Daniel,
Rossi077 hat geschrieben:wir wollen hier mal nicht allzuviel Staub absetzen lassen
Ist ja nur virtueller Staub. ;)
@Klaus: Also wenn ich das richtig verstehe, sind Guppys und Mosaikfadenfische die idealsten Beifische ? Was habt ihr noch an Beifischen in den Wühlenbecken ?
Mal abgesehen davon, dass ideal nicht steigerbar ist, habe ich das nciht geschrieben. Es sind geeignete Beifische, wenn ich mich richtig erinnere, habe ich diese Arten genannt, weil Guppys ein schönes Beispiel für die Harmlosigkeit der Wühlen sind und die Leeris so schön mit der abgestreiften Haut spielen. Ich hatte aber auch schon maulbrütende Kampffische und Perugiaärpflinge in ihrer Gesellschaft.
Ich habe jetzt zwei unterschiedliche Ansichten zu schwimmende Oberflächenpflanzen wie Büschelfarn und Wasserlinsen sowie Gigantea gelesen. Einige berichten, dass das wohl bei manchen Wühlen als sehr stöhrend empfunden wird und sie dadurch viel länger brauchen an der Wasseroberfläche eine freie Lücke zu finden. Andere haben ihre Becken komplett zuwachsen lassen. Kann man da ein wenig Licht ins dunkel bringen ? Wie seht ihr das oder wie sind Eure Erfahrungen ?
Ich hatte immer einen lockeren Bestand Schwimmpflanzen im becken. Wasserlinsen sind ziemlich egal, solage sie nciht mehrere Lagen bilden. In den auf meinen Bildern abgebildeten Hornfarn (der mit den schmalen Blättern) haben sie sich auch schon mal gerne in die Gabeln gehängt, besonders Jungtiere. Schwimmenden Korkröhren wurden auch gerne genommen, ein Hohlraum in einem 10 cm unter der Wasseroberfläche befindlichen Pumpenkopf (der in Betrieb war) wurde wochenlang von einem Jungtier als Unterstand gewählt.
Wie schauts mit Ströhmung im Becken aus ? Ist das eher stöhrend oder gar vom Vorteil ?
Schwer zu sagen, einerseits sind sie ja eher schlechte, aber kraftvolle Schwimmer, andererseits scheinen sie von den Ausströmöffnungen von Pumpen magisch angezogen zu werden und arbeiten sich gegen den Druck so weit vor, dass die Turbine ihre Nase häckselt. Die Öffnungen müssen also unbedingt mit einem stabilen, fest sitzenden Gitter gesichert werden.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)

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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Rossi077 » 22.11.2014 07:55

Morgähn,

danke Klaus. Dann kann ja das Projekt endlich losgehen. Ab Montag noch ein paar Umbauarbeiten im Becken machen, ein paar Fische umquartieren und dann können sie kommen :D :ymhug:
Gruß, Daniel
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Rossi077 » 23.11.2014 11:16

Mahlzeit,

ich hab doch noch eine Frage: Ich habe irgendwo gelesen, ich weiß leider die Seite nicht mehr, dass die Wühlen im Notfall 2,5 Std. oder 5 Std. ,auch das weiß ich nicht mehr genau,ohne an die Wasseroberfläche zu kommen, auskommen,schwieriger Satzbau :-? da sie wohl 25% des Sauerstoffs durch das Wasser aufnehmen können. Nun muß ich die Tiere 5 Std.(mit Stau vielleicht länger, im Auto transportieren. Klar, die Tüten werden aufgepustet. Aber durch das bewegen/ruckeln des Autos, ist das Wasser ja nicht still sondern bewegt sich. Können die dann trotzdem mindestens 5 Std. in der Tüte auskommen ohne Schaden zu nehmen? Es sind ja auch jungtiere dabei. Ich hoffe, ihr versteht meine Frage. ;) Oder mache ich mir schlicht weg zu viel Gedanken ?

Gruß, Daniel
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Wallace » 23.11.2014 12:06

Hallo Daniel,

also, wenn die Schwimmwühlen gut "eingetütet" sind, passiert da nichts. Ich habe meine Tiere immer in normalen Fischtüten eingepackt. Die Fischtüten legst Du dann in eine Styro-Box, dann ist der Wasserstand sowieso nur noch wenige cm hoch. Da können die gut Luft holen.
Was auch gut funktioniert: Eimer mit Deckel (10l Soßen-Eimer vom Großhandel, etc.) oder Boxen mit Deckel. Habe ich bei meinem Umzug so gemacht und alle TIere haben zwei, drei Tage (mit Heizstab) darin verbracht bis die Becken wieder alle gestanden sind.

DIe Tiere sind durchaus gute Schwimmer und in der Lage Luft zu atmen in einem Transportbehältnis. Während dem Transport ruckelt und wackelt es ja nicht immer, da gibt es genügend Zeit um entspannt Luft zu holen.
Bei den damaligen "Import-Tieren" hat das ebenfalls funktioniert, die waren auch nicht in einer Stunde hier in Deutschland..

Grüße Torsten
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Wallace » 23.11.2014 13:43

Hallo nochmal,

also als Beifische sind meiner Meinung nach alle friedlichen Fische geeignet, die kein sonderliches Revierverhalten haben. D.h. ich würde auf keinen Fall Buntbarsche oder Welse einsetzen zu den Schwimmwühlen. (zumindest nicht in ein normal großes Aquarium. In einem Großbecken sieht das anders aus, da können sich Aggressionen anders verteilen, bzw. kommen erst gar nicht auf)

- Barsche verteidigen ihr Revier, spätestens wenn sie brüten und werden meist recht "nervig" für die Wühlen, die ohne etwas böses zu ahnen vorbeischwimmen.. ;) sie sehen ja nicht sonderlich viel B-)
- Welse "saugen" die Schwimmwühlen eventuell an, was schlimme Hautverletzungen hervorbringen kann. Oder die Wühlen verenden daran, weil ihnen ein verstorbener "Aas-Antennenwels" oder ein "Leichen-Panzerwels" im Hals stecken bleibt, dank irgendwelcher Brust- oder Flossenstacheln..

Ansonsten ist die Liste der geeigneten Beifische sicherlich sehr lang. Alle gängigen, friedlichen Salmlerarten, die im gleichen Biotop vorkommen (diverse Ziersalmler-Arten, Neons und Co.
Bei mir zum Beispiel funtioniert ohne Probleme
- Roter Neon (dieser Konstrast gefällt mir sehr gut. viele kleine, schillernde Farbtupfer im Becken und graue, dicke Schwimmwühlen)
- Nannostomus harrisoni
- Marmorierter Beilbauch
- Silberner Beilbauch
- Crenuchus spilurus
- Bodensalmler (Characidium sp.) (lebt aber eigentlich eher in schneller fließenden Gewässern und hat etwas speziellere Futtereigenschaften; sehr feines Lebendfutter)

Es ist auf jeden Fall wichtig, die Tiere zu beobachten und ggf. einzugreifen.


Meine Auslässe der Luftheber hab ich auch ganz einfache Weise verschlossen: (Netz von einem alten Fischkescher oder Fliegengitternetz mit einem Gummi befestigt)
20141123_125306.jpg

Grüße Torsten
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Klaus de Leuw » 23.11.2014 13:59

Hallo,
Wallace hat geschrieben:D.h. ich würde auf keinen Fall Buntbarsche oder Welse einsetzen zu den Schwimmwühlen. (zumindest nicht in ein normal großes Aquarium.
Nicht das Revierverhalten ist eintscheidend, sondern die "Bewaffnung". Fadenfische verteidigen ihrer Reviere auch energisch, ebenso Zwergbuntbarsche.
Oder die Wühlen verenden daran, weil ihnen ein verstorbener "Aas-Antennenwels" oder ein "Leichen-Panzerwels" im Hals stecken bleibt, dank irgendwelcher Brust- oder Flossenstacheln..
Der Schlund der Wühlen ist nicht sonderlich groß, der heruntergeklappte Unterkiefer lässt das Maul größer erscheinen. Die meisten adulten Panzerwelse passen bereits nicht hinein.
Ansonsten ist die Liste der geeigneten Beifische sicherlich sehr lang. Alle gängigen, friedlichen Salmlerarten, die im gleichen Biotop vorkommen (diverse Ziersalmler-Arten, Neons und Co.
Und warum sollten habitatfremde Salmler nicht geeignet sein?
Meine Auslässe der Luftheber hab ich auch ganz einfache Weise verschlossen: (Netz von einem alten Fischkescher oder Fliegengitternetz mit einem Gummi befestigt)
Das Problem ist, dass Wühlen ausdauernd bohren und sowohl Gummiringe als auch Kescher und Fliegengitter bisweilen bemerkenswert schnell verrotten, ohne dass man es ihnen gleich ansieht. Ich sichere daher den Filterauslauf lieber mit einem Strahlrohr (so ein Rohr mit vielen kleinen seitlichen Löchern und Stopfen am Ende) oder Ansaugkorb (den man aber gegen Abfallen sichern muss).

Gruß, Klaus

PS: Und bitte den Ausbruchschutz nicht vergessen, die finden die allerkleinste Öffnung in der Abdeckung und halten auf dem Zimmerboden nicht lange durch.
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)

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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Wallace » 23.11.2014 14:13

Hallo,
Klaus de Leuw hat geschrieben: Und warum sollten habitatfremde Salmler nicht geeignet sein?
Da hab ich wohl vergessen den Satz zuende zu schreiben ;)
Der Satz: Ansonsten ist die Liste der geeigneten Beifische sicherlich sehr lang. Alle gängigen, friedlichen Salmlerarten, die im gleichen Biotop vorkommen (diverse Ziersalmler-Arten, Neons und Co...............
sollte eigentlich so enden:
sind sicherlich geeignete Beifische, ebenso andere Fischarten, die gleiche oder ähnliche Ansprüche stellen.

Grüße
Torsten
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Re: Typhlonectes - Schwimmwühlen

Beitrag von Rossi077 » 24.11.2014 14:34

Hallöchen ihr zwei,

Ich habe mich nun doch entschlossen, die Wühlen in das Flurbecken unter zu bringen, dann habe ich sie immer im Blick ;) .
Die nötigen umbauten und Umsetzen einiger Fische sind jetzt auch beendet. Habe das Büschelfarn gegen Wasserlinsen ausgetauscht. Ach ja, die Korkröhre, die muß ich noch einsetzen, mache ich gleich.Habt ihr die frei rumschwimmen oder habt ihr die befestigt ? Wird denn die auch benutzt ? Eine große Wurzel die ein wenig aus dem Wasser ragt, ist schon vorhanden.

Wie schauts denn eigentlich mit Eichenlaub aus ? Kann man das Problemlos mit zugeben oder eher nicht ?

Gruß, Daniel
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