Geschwulst am Flösselhecht

Themen bezgl. von Krankheiten unserer aquaristischen Pfleglinge.
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Cichlakiller
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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von Cichlakiller » 24.05.2016 17:38

Hallo Karsten.
Issy hat geschrieben: sondern aus pflegerischer Verantwortung dem Tier gegenüber!
.... hättest Du es abschagen können und durch einen Kehlschnitt, oder das Köpfen das Leiden schnell beenden können.

Die "Eisfachmethode" werde ich nicht kommentieren. Du bist selbst ein Wirbeltier.... Mach Dich nackt und nass... dann gehe in eine Gefrierzelle... am Ende kannst Du uns scheiben wir es Dir schon nach einigen Minuten ergangen ist. [-(

Es wird ja viel disskutiert ob die Fische den Schmerz wie wir empfinden oder nicht. Sicherlich ist das ein Reizthema was am Ende um den Erstickungs- Dekompressionstod bei der Schleppnetzfischerei und Fischzucht- Euthanasie-Methoden erweitert werden könnte.Ein Angler tötet den Fisch so, wie er das beim Tötungslehrgang gelernt hat. Das darf er, weil er den Fisch essen möchte. Nur deshalb darf man angeln. Möchte man einen Zierfisch essen? Eher nicht... (ich manche Arten schon :D ).
Ich wäre für einen Tötungslehrgang für Aquarianer. Das könnten die Angelvereine übernehmen. Eine kleine Gebühr..... und schon landen keine totkranken Fische lebendig im Klo oder im Gefrierschrank.
Für die Tiere die beste Lösung meiner meinung nach.
Issy hat geschrieben: wie Frostfutter zu Frostfutter wird, ist soweit bekannt?
.... schon, aber ich möchte bezfeifeln, daß man mit häuslichen Mitteln eine Schockfrostung vornehmen kann. L-)

Gruß Adam

P.S. Auch wenn mein Beitrag nicht das Thema behandelt, so möchte ich alle bitten beim Thema zu bleiben. Wenn ein Mitglied über das Thema disskutieren möchte, so kann dafür eine neuer Thread geöffnet werden. ;)


ExMitglied

Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von ExMitglied » 24.05.2016 18:09

Hi Adam,
Cichlakiller hat geschrieben:Die "Eisfachmethode" werde ich nicht kommentieren. Du bist selbst ein Wirbeltier.... Mach Dich nackt und nass... dann gehe in eine Gefrierzelle... am Ende kannst Du uns scheiben wir es Dir schon nach einigen Minuten ergangen ist.
...ein Wirbeltier zwar, aber nicht wechselwarm (hoffe ich zumindest!). Über das Schmerzempfinden würde ich mich nicht streiten wollen, wohl aber feststellen, dass das Temperaturempfinden deutlich anders sein muss.

In der Vogelspinnenhaltung wird sogar dazu dringend geraten, wenn die Tiere potenziell tödliche Verletzungen haben!

Aber genug jetzt dazu, weil nicht weiterführt.

Grüße

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Cichlakiller
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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von Cichlakiller » 25.05.2016 08:35

Hallo Karsten.

Schmerzempfinden entsteht im Gehirn. Hier muss man sich grundlegende Gedanken dazu machen wie komplex dieses bei bestimmen Klassen aufgebaut ist und ob die Areale die bei uns z.B. das Schmerzempfinden auslösen überhaupt vorhanden sind.
Du kannst nicht das Gehirn einer Spinne( wenn man hier übehaupt davon sprechen kann) mit dem eines Fisches vergleichen.
Issy hat geschrieben: Aber genug jetzt dazu, weil nicht weiterführt.
Für mich führt das hier schon weiter. Wenn nur einige von den Aquarianern die Ihre kranken Fische bisher lebend in den Froster gelegt haben nun darüber nachdenken und es beim nächsten eben anders machen, hat sich das Schreiben schon gelohnt.

Gruß Adam

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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von Quaxi » 25.05.2016 09:28

Damit ich auch meinen Senf dazugebe...

Als Nicht-Angler fällt es halt dem durchschnittlichem Aquarianer schwer einen kranken Pflegling den Kopf abzuschneiden od. ähnliches... Aber wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, finde ich jetzt auch humaner das Tier von seinem Leiden zu erlösen...

Früher hab ich das so gehandhabt, dass ich das Tier, da ich es nicht töten konnte, halt so lange im Becken gelassen hab bis es von selbst gestorben ist. Vor kurzem hatte ich aber die Situation mit einem kranken Buschfisch. Hat sich kaum mehr bewegt, war teilweise schon angefressen! Da hab ichs nicht übers Herz gebracht ihn weiter leben und leiden zu lassen.

Hab auch den Tiefkühler benutzt. Habe das Wasser aufgesalzen. Dann einige Zeit ins Gefrierfach. Wie man aus der Schule weiß hat das dann weit unter 0°C. Als ich den Fisch dann hineingegeben hab war er sofort tot. Kein zappeln mehr. Nichts.

Also meiner Meinung nach eine humane und sichere Methode um einen Fisch zu erlösen (zumindest für diejenigen die keinen Kopf abschlagen wollen/können)

LG

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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von Cichlakiller » 25.05.2016 15:06

Hallo.
Quaxi hat geschrieben: (zumindest für diejenigen die keinen Kopf abschlagen wollen/können)
Es geht nicht darum den Kopf abzuschlagen...
Das Abschlagen auf den Kopf dient der Betäubung. Das Töten erfolgt entweder durch das Ausbluten nach dem Herzstich oder ein Genickschnitt mit der Schere.

Es gibt viele Infos zu dem Thema. Die besten Methoden wiederholen sich.
Bei kleinen Fischen reicht doch schon die geschlossene Schere selbst zum abschlagen. Weil wir hier aber auch Große Arten pflegen ist die "Angler"-Art die bessere Wahl.

Ich kann verstehen,daß man das bei einem "Haustier" welches man lange Zeit gepflegt hat, eben nicht soo einfach machen kann. Selbst ich als Angler mache ich mir da meine Gedanken... :-S
Fast jeder kennt aber einen Angler, den man dann auch darum bitten kann.... ;) Der hat das Tier ja vorher nicht über Jahre gepflegt.

http://www.aquariumforum.de/threads/865 ... es-richtig

http://www.dav-bpb.de/dokumente/merkbla ... toeten.pdf

http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/ ... t_11_1.pdf


Lasst uns das Thema im gesonderten Thread behandeln, sonst schweifen wir hier zu sehr ab... ;)

Gruß Adam

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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von Zigermandli » 25.05.2016 15:51

Grüss Euch

Ein Rettungsversuch könnte das ansetzen eines Blutegels sein. Die Blutegel ernähren sich ja parasitär am Blut Ihrer "Opfer" trotzdem hat ihr Stich/Schnitt besondere Eigenschaften die dem "Opfer" die bei Gewebeveränderungen, Vereiterungen, Geschwullsten etc. nach dem vollsaugen, nachbluten und verheilen sogar helfen können. Die Wunde müsste ja durch den Cocktail an Substanzen des Blutegels wieder 100% verheilen.

Ich hab die Methode schon beim Tierheilpraktiker bei Hunden, Pferden, Katzen, und an mir selbst (Krampfader) ;-) gesehen / miterlebt.

Vielleicht ist es einen Versuch wert.

Gruss Thomas

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hebbel73
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Re: Geschwulst am Flösselhecht

Beitrag von hebbel73 » 16.06.2016 23:15

Hallo, Thomas !
Das mit dem Blutegel ist eine Idee, über die sich das Nachdenken lohnt. Nur: Wo bekomme ich einen Blutegel ? Durch unser schönes Göttingen fließt die "Leine", dort habe ich mehrmals im Ufergestrüpp Egel gesehen - die sehen aber ganz anders aus, als die ich von medizinischen Fotos her kenne.
Ich habe natürlich keine Ambitionen, mir irgendetwas Parasitäres zu holen, wo ich mir nicht sicher bin....
Evtl. sind "Wildegel" noch mit anderen Krankheitserregern befallen, die man nicht sieht ?!?

Hat denn jemand Erfahrungen damit gemacht ?

Bis zum heutigen Tage hat sich die Geschwulst weder in Größe noch Zustand/Farbe verändert,
Der Flössler schwimmt noch immer munter durchs Becken und sein Appetit ist auch unverändert,,,,,
Getan habe ich bis jetzt nichts, außer 1 mal die Woche Fotos zu machen, um evtl. Veränderungen zu
sehen, bisher Fehlanzeige...
LG Yvonne
Channa - schau ihm ins Gesicht und Du wirst ihn lieben !!

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