Grundsatzfragen Becken

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Chillaner
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Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Chillaner » 10.04.2016 22:59

Hallo liebe Aquariumsfreunde!

Wir benötigen etwas Input.
wir planen in unser Haus ein in die Wand eingelassenes Aquarium.
Man muss dazu sagen, dass wir keine versierten Aquarianer sind

Fest steht, dass es ein Glasaquarium mit den Maßen von 3m Länge, 70 cm Höhe und 60 cm (vielleicht auch 70 cm) Tiefe.
Nach einer Beratung durch einen örtlichen Fachmann wurde uns folgendes Angebot unterbreitet:

Süßwasserbecken
Aquarium mit Weißglasfront und 12mm Glas
2x Eheim Professional III 1200XLT
4x Eheim Power LED hybrid
Tunze Nanostream 6055
PVC geschätzt
Capriblau gestrichene Rückwand
in Summe mit Lieferung und Montage 5.000 €.

Jetzt zum komplizierten Teil:

1.) Eigentlich finden wir ein MeerwasserBecken wesentlich schöner, allerdings schätzt er die Kosten auf das 3-5 fache. Ist dem wirklich so?

2.) Was ist vom Preis-Leistungs - Verhältnis sinnvoller, die Außenfilter oder lieber ein Filterbecken? Platz ist ausreichend vorhanden.

3.) Würdet ihr vom Stromverbrauch her die Heizung über die Filter oder etwas anderes empfehlen?

4.) Ist es unproblematisch nachträglich den Wasserwechsel zu automatisieren?

Entschuldigt die vielen Fragen aber wir versuchen bei solch einer Investition für uns das Optimum zu erreichen

Vielen Dank im voraus für die Unterstützung!

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Quaxi
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Quaxi » 11.04.2016 08:51

Bei mir steht in den nächsten Jahren (ich hoffe schon nächstes Jahr :) ) ein ähnliches Projekt an.

Mit Meerwasser kenn ich mich nicht so aus, hab ich auch noch nicht damit beschäftigt, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das hinkommt.

Ich hab mich zwecks so einem Becken schon beraten lassen. Möglichkeiten Vollglas od Beton. Geht beides. Mir wurde zu einem Filterbecken geraten!
Bin mit meinem jetzigen Außenfilter (JBL) auch nicht besonders zufrieden und würde mir auch keinen mehr anschaffen!

Zwecks Heizung. Unter Umständen über eine Solaranlage? Da kannst ne Menge Strom sparen.

Beleuchtung: LED (spart ne Menge Strom und Sachen wie Sonnenuntergang u Aufgang sind auch ganz nett ;)). Welche genau kommt aber auf Besatz+Bepflanzung an

Wenn du ein dicht bepflanztes Becken haben willst solltest du auch über CO2 nachdenken. Ich würde es nicht missen wollen...

Zu und Abfluss würde ich unbedingt neben dem Becken haben wollen! Wasserwechsel kann so automatisiert werden und, glaub mir, das zahlt sich aus! Bei einem Becken in der Größenordnung mit Schlauch zu arbeiten ist "nervig". Wenn man schon neu baut und die Möglichkeit hat sich hier eine Leitung legen zu lassen dann sollte man das unbedingt tun!

Estrich! Gehört verstärkt. So ein Becken hat ne Menge Gewicht! Muss man auch bedenken.

Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben. Erkundige dich genau. Vllt bei mehreren Aquarienbauern. Bei so einem Projekt sollte alles passen. Da sollte es dann auf den einen Euro mehr od weniger nicht ankommen!

LG
Stephan


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Chillaner
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Chillaner » 11.04.2016 09:37

Hallo Quaxi,

zwecks Filterbecken hab ich gelesen, dass es 20& der Wassermenge haben sollte, bräuchte also circa 500 Liter Becken, richtig? Wo läge da denn der Vorteil gegenüber 2 großzügig dimensionierten Außenfiltern?

Solaranlage kommt auf alle Fälle aufs Dach, mit Luftwärmepumpe und Aquarium fällt da doch einiges an Stromkosten an, da muss ja zwangsweise gegensteuern :(
Als Besatz dachten wir bei einem Süßwasserbecken an Malawi? Ohne Pflanzen aufgrund der Optik und der Pflege.
Das Becken bekommt natürlich einen eigenen Wasseranschluss dirket daneben, will zum Wasserwechsel nur Hahn auf- und zudrehen müssen^^
Estrich liegt nicht drunter, da das Becken direkt in die gemauerte Wand kommt und das was über steht ragt in den Technikraum, dieser ist eine Verlängerung der Garage und als solche nur betoniert.
Hab hier bei mir leider nur einen guten Aquariumbauer gefunden, das sind aber echte Liebhaber (Diplombiologen) und als solche auch noch Feidn jeglicher Automatisierung :(

Werde aber auf alle Fälle ncoh ein paar Angebote einholen!
Will halt nur vorher nochmal abklopfen ob diese Konstellation so bleiben sollte oder wir doch etwas abändern sollten.

Grüße aus dem Schwarzwald

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Klaus de Leuw
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Klaus de Leuw » 11.04.2016 13:09

Hallo,
Chillaner hat geschrieben:Aquarium mit Weißglasfront und 12mm Glas
Bedenke bitte, dass Du bei den Maßen nicht mehr mit der Hand in jede Ecke kommst, und dass bei 70 cm Höhe die Beleuchtung schon recht anspruchsvoll wird.
2x Eheim Professional III 1200XLT
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Ich verstehe nicht, wie man die Technik festlegen kann, ohne den Besatz und die Einrichtung vorher festzulegen. Vom Besatz hängt ab, welche Filterleistung und Strömung man benötigt, von der Einrichtung, wo man welche Pumpen platziert.
Capriblau gestrichene Rückwand
Wenn man nicht gerade Hochseefische hält, finde ich blau potthässlich. Meine Aquarien sind alle schwarz durch schwarze Platten hinter dem Aquarium.
Ich würde für fast alle Einrichtungsarten und Besatzgesellschaften eine Rückwand innen installieren, entweder aus Naturmaterialien (wie Stein) oder Kunststoff ("back to nature" o.ä.). Die Rückwand würde ich nicht streichen, um vom Technikraum von hinten ins Becken blicken zu können, und sei es nur zu Wartungszwecken oder um hinter die innere Rückwand blicken zu können. Gegen Durchblick vom Wohnzimmer aus kann man ja eine oder mehrere abnehmbare schwarze Platten dahinter hängen.
Eigentlich finden wir ein MeerwasserBecken wesentlich schöner, allerdings schätzt er die Kosten auf das 3-5 fache. Ist dem wirklich so?
Es hängt davon ab, welche Tiere gepflegt werden sollen und ob man den Besatz mit niederen Tieren günstig erstehen kann. Ich kenne jemanden, der hat seine niederen Tiere fast komplett eingetauscht gegen sich bei ihm zügig vermehrende Seeanemonen und so binnen zwei Jahren sein Gestein abwechslungsreich besiedelt. Die Beleuchtung von Meerwasserbecken ist oft etwas teuerer, auch im Betrieb (verglichen mit Malawi, aber nicht mit holländischem Pflanzenaquarium). Es können auch mehr oder stärkere Pumpen erforderlich sein, wodurch die Stromkosten höher sind. Wasserwechsel sind teuerer, weil man Salz benötigt, i.d.R. auch Reversosmosewasser, die meisten Leitungswässer sind für Seewasser eher ungeeignet. Aber ich glaube nicht, dass die Anschaffung 5x teuerer ist. Verkauft der Laden nur Süßwasser? ;)
2.) Was ist vom Preis-Leistungs - Verhältnis sinnvoller, die Außenfilter oder lieber ein Filterbecken? Platz ist ausreichend vorhanden.
Keine Ahnung, ich betreibe nur noch Hamburger Mattenfilter.
3.) Würdet ihr vom Stromverbrauch her die Heizung über die Filter oder etwas anderes empfehlen?
Heizung über die Wohnungszentralheizung und ausreichende Isolierung zum Technikraum / zur Garage hin.
4.) Ist es unproblematisch nachträglich den Wasserwechsel zu automatisieren?
Wenn das Aquarium Leitungswasser enthalten soll, nicht, sofern bereits jetzt Zulauf und Ablauf eingeplant werden. Sonst benötigst Du einen Behälter für einen Vorrat aufbereiteten Wassers. O.k., irgendwie benötigst Du den auch, wenn Du von Hand wechselst.
Als Besatz dachten wir bei einem Süßwasserbecken an Malawi?
Weil die schön bunt sind? Was hat Euer Leitungswasser denn für Wasserwerte? Schwarzwald klingt nach für Malawi wenig geeignetem Wasser (nach schneller Recherche je nach Gebiet sehr weich bis mittelhart), dass erst (kein Problem, aber kostet und erschwert den Wasserwechsel) aufbereitet werden müsste.
Hab hier bei mir leider nur einen guten Aquariumbauer gefunden, das sind aber echte Liebhaber (Diplombiologen)
Die meisten Diplombiologen haben nicht die Spur einer Ahnung von Aquaristik (ich bin selbst einer, daher kann ich das beurteilen), sie müssen nicht einmal die bilogischen Grundlagen der Aquaristik gelernt haben. Insofern ist es reine Angeberei, wenn die Aquarienbauer ihren Studienabschluss raushängen lassen. Eine Ausbildung in einem Zooaquarium wäre sicher hilfreicher für ihren Beruf.
und als solche auch noch Feidn jeglicher Automatisierung
Damit sind sie in meinem Augen völlig unqualifiziert, Euch dieses Aquarium zu verkaufen! Gerade für Leute, die mit der Aquaristik anfangen, kann Automatisierung bei so einem riesigen Becken die Chance vergrößern, dass es klappt. Aber ich schrieb ja schon: Bereits die Planung der Technik ohne vorherige Planung des Besatzes disqualifiziert sie in meinen Augen.
Werde aber auf alle Fälle ncoh ein paar Angebote einholen!
Unbedingt. Nimm einen, der zunächst einmal abfragt, welche Lebewesen gehalten werden sollen, und der dann auch die Beleuchtungsanlage gleich mitplant.

Gibt es keinen Aquarienverein in Eurer Gegend, desse Mitglieder Euch unter die Arme greifen können (ggf. sogar mit Nachzuchten)?

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)

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A.Mellon
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von A.Mellon » 11.04.2016 13:31

Hallo
Was Klaus geschrieben hat ist vollkommen korrekt.
Vorausgesetzt es soll wirklich ein Malawibecken werden würde ich auf eine zweigeteilte Filterung setzen. Einmal ein langsam laufenden biologisch wirksamen Filter, ob nun als HMF oder Filterbecken neben oder unter dem Becken ist Geschmacksache und dazu einen wirksamen Schnellfilter um optische Verschmutzungen zu bekämpfen. Grünzeugvertilgende Malawis haben eine extreme Verdauung und noch dazu bringt eine Fütterung mit Algen und Pflanzenhaltigem Futter eine nicht unerhebliche Wasserbelastung mit sich.
Die Beleuchtung für solch ein Aquarium braucht nicht so extrem ausfallen da eine Bepflanzung sowieso wenn überhaupt aus harten und nicht so lichtbedürftigen Pflanzen bestehen wird.
Bei der Heizung ist zu beachten das wenn sie über die Zentralheizung läuft, diese ganzjährig betrieben werden muss um auch in den Sommermonaten das Becken beheizen zu können. M.E.sind die geplanten 1470 Liter noch gut über 3 Heizstäbe zu realisieren ist. Wenn man dann die Seitenscheiben und Rückscheibe mit 5-10 cm Styropur dämmt dürften die Energiekosten im überschaubaren Rahmen liegen. Wichtig wäre z.B. In dem Zusammenhang auch eine Abdeckung mit Doppelstegplatten, die sind gut lichtdurchlässig und gleichzeitig verhindern Sie einen Energieverlust nach oben.
Grundsätzlich seid ihr sicherlich hier und vielleicht in einem Malawiforum beratungstechnisch besser aufgehoben als bei einem Biologen der mit seiner Beratung Geld verdienen muss. Es spricht nichts dagegen bei ihm zu kaufen, die Beratung was ihr braucht und/oder haben möchtet solltet ihr euch aber von unparteiischer Seite holen.
Gruß
Andreas

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Klaus de Leuw
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Klaus de Leuw » 11.04.2016 13:51

Hallo,
A.Mellon hat geschrieben:Bei der Heizung ist zu beachten das wenn sie über die Zentralheizung läuft, diese ganzjährig betrieben werden muss um auch in den Sommermonaten das Becken beheizen zu können.
Wenn die Heizung in den sommermonaten abegestellt ist, könnte der geringe Wärmebedarf dann über Stabheizer gedeckt werden, die als alleinige Heizung teuer im Strombedarf wäre, oder man schließt an den Sonnenkollektor an.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Chillaner » 11.04.2016 16:00

Hallo,

bei den Kosten haben wir hauptsächlich von den technischen Kosten gesprochen, der Besatz ist jeweils nciht einkalkuliert. Da kann man ja sparsam starten und mit der Zeit aufstocken. Aber für ein Becken in dieser Größe Anschaffungskosten ohne Besatz von 15.000-25.000 € wären dann doch etwas erschreckend. Grundsätzlich verkauft der Laden auch Meerwasserfische und Einrichtung, also eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die wissen was sie machen.
Aber eben auch nciht ganz, daher will ich mich auch lieber hier auf die Erfahrungen verlassen :)

Habe mich da vielleicht auch unklar formuliert, das Angebot entstand schon im Hinblick auf die Ausriochtung als Malawi-Becken. Da sollte auch das Wasser bei uns mit einem PH-Wert von 7,5 angeblich geeignet sein ohne zusätzliche Maßnahmen.

Die Heizung des Aquariums über die Zentralheizung laufen zu lassen war auch eine Überlegung, aber bei der technischen Umsetzung sind wir nicht wirklich weiter gekommen. Auch da im Sommer eben nicht geheizt sondern wenn dann gekühlt wird.
Da einfach mit einem Heizstab gegen zu wirken hat natürlich keiner bedacht*schäm*
Gibt es dazu eine technische Anleitung wie das abläuft?

Das Aquarium wird auf alle Fälle von allen Seiten außer der Front mit wahrscheinlich Styropor gedämmt um Wärmeverluste weitestgehend zu vermeiden.

Filterung über Hamburger Mattenfilter habe ich hier im Forum schonmal gelesen, wurde aber in diese Richtung bisher noch nie beraten. Ist das als Alternative interessant? Wenn ja warum?

Gibt es vielleicht jemanden der ein Meerwasseraquarium in etwa dieser Größe besitzt und uns bei den Anschaffungskosten weiterhelfen könnte? Soll nichts exotisches werden, einfach, schön, bunt und quirlig?

Sonnigen Montag noch.


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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von RyanAir » 11.04.2016 21:56

Hallo,

Bei einem Becken mit mindestens 1260L Inhalt, würde ich niemals auch nur daran denken einen oder mehrere Aussenfilter zu empfehlen. Ein Filterbecken bietet, egal für welchen Besatz in jeder Hinsicht mehr Möglichkeiten und stellt ausserdem den besseren biologischen Filter dar.
In eurem Fall würde ein 250 L Becken vollkommen ausreichen.
Besteht die Möglichkeit gewisse Abläufe, wie Wasserwechsel zu automatisieren, gibt es eigentlich keinen Grund diese nicht durchzuführen. Bei sorgfältiger Planung stellt die Umsetzung und der sichere Betrieb kein Problem dar.

Die Anschaffungskosten für ein Meerwasserbecken hängen noch stärker vom geplanten Besatz ab als im Süsswasserbereich.
Grundsätzlich ist der Betrieb und natürlich auch der Einstiegspreis höher, da auch mehr Technik benötigt wird, und diese wiederum natürlich mehr Betriebskosten verursacht.
Schön bunt und quirlig heisst im ersten Moment leider nicht viel. Man sollte wissen ob das Hauptaugenmerk mehr auf Korallen oder auf Fische liegen soll. Ersteres ist die günstigere Variante. Müssen es viele bunte Korallen sein, kommen hauptsächlich kleinpolypige Korallen - SPS in Frage. Diese sind schwieriger zu pflegen, benötigen mehr Equipment und die Anschaffungskosten steigen.
Ihr sehr das es daher nicht so einfach ist eine pauschale Aussage über die Anschaffung eines Meerwasserbecken zu treffen.
Als wirklich sehr sehr grobe Faustformel kann man mit 10€ pro Liter rechnen.


Mfg Ryan
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Klaus de Leuw
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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Klaus de Leuw » 12.04.2016 16:30

Hllo zusammen,
RyanAir hat geschrieben:Die Anschaffungskosten für ein Meerwasserbecken hängen noch stärker vom geplanten Besatz ab als im Süsswasserbereich.
So ist es.
Grundsätzlich ist der Betrieb und natürlich auch der Einstiegspreis höher, da auch mehr Technik benötigt wird, und diese wiederum natürlich mehr Betriebskosten verursacht.
Das stimmt so auch nicht, wenn es kein Riffaquarium sein soll, gibt es durchaus Varianten, die in den Anschaffungs- und Betriebskosten hinter denen eines Pflanzenaquariums zurückbleiben. So könnte man z.B. wenige Fische zusammen mit vielen Kriechsprossalgen pflegen.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Re: Grundsatzfragen Becken

Beitrag von Telarien » 12.04.2016 18:57

Hallo Zusammen,

schönes Projekt, aber ohne Vorkenntnissewürde ich mir da die Frage stellen: "macht es mir auf Dauer Spass"? Es ist ja nicht nur ein "bewegtes Bild", man muss auch mal ein krankes Tier behandeln, rausfangen, usw. Die Pflege zu automatisieren ist in jedem Fall ein guter Plan, aber es bleibt genug Arbeit übrig, die dann auch wieder Spass machen kann.

Meerwasser ist definitiv erheblich teurer und weit aufwendiger. Klar sind auch hier Ausnahmen möglich, aber das sind Ausnahmen. Der Klassiker gerade für den Anfänger ist das Riffbecken, also viele Korallen, Anemonen, dazu einige Fische. Es macht total Spass, ist aber definitiv schwieriger, aufwendiger, teurer. Um mal eine Hausnummer zu nennen: ich betreibe seit gut 6 Monaten ein kleines Riffaquarium 60x45x45, 1.500 Euro Investitionen sind locker überschritten....

Viele Grüße!

Dirk

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