Fotografieren mit externem Blitz

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Andre187
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Beitrag von Andre187 » 19.10.2009 14:07

Hi Nora,

der Allenbatrachus grunniens ist ja mal nen geiles vieh...
hältst du ihn im Brackwasser?

Ich find das Portrait von Grobi am gelungensten... vll. liegts auch am Motiv...

MFG André

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Klaus de Leuw
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Beitrag von Klaus de Leuw » 19.10.2009 14:31

Hallo Nora, hallo Christian,
Woodstock hat geschrieben:du scheinst ob der Kritik recht enttaeuscht zu sein. Kann ich nachvollziehen.
Ich habe mir mal exemplarisch zwei Bilder auf die Platte gezogen und nur die Gamma-Korrektur verändert, um zu zeigen, was in den Bildern steckt. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn doch, nehme ich sie sofort wieder aus dem Netz.
Bild
Man ist selbst der Meinung ein Prima Bild geschossen zu haben und dann wird es regelrecht zerpflückt.
Mal abgesehen davon, dass Nora die Bilder als Ergebnisse von Blitzexperimenten einstellte und sich in meinen Augen vom optimalen Ergebnis noch mehr oder weniger weit entfernt einschätzt, finde ich das Bild mit der von mir vorgenommenen Aufhellung gut. Genauer: Mich stört nur die links abgeschnittene Schwanzflosse, und auch das nur ein Bisschen. Auch das finde ich gut:
Bild
Du stehst, wenn ich es richtig interpretiere, noch am Anfang.
Der bei Dir aber schon ziemlich nah am Ziel ist. ;)
Egal wie gut das bild ist, es wird immer jemanden geben der das Haar in der Suppe findet (auch wenn es nur Bandnudeln sind).
Wenn das so ist, finde ich es ausgesprochen ärgerlich.

Weiter so, Nora!

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


Woodstock
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Beitrag von Woodstock » 19.10.2009 19:51

"Der bei Dir aber schon ziemlich nah am Ziel ist. ;) "

Den versteh ich nicht?
Gruss

Christian


Firefly
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Beitrag von Firefly » 19.10.2009 20:00

Hallo Nachbarn!
@ Woodstock :
Spätestens wenn du, anstatt die Daten jeder Aufnahme auf einen Block zu kritzeln, diese bequem in Lightroom ausliest und so perfekt miteinander vergleichen kannst, wirst du froh sein in der "richtigen" Fotografie angekommen zu sein :).
Na, ich glaube, dass ich in dem Fall derjenige mit dem "sportlichen Ehrgeiz" bin. :lol:
@ Nora:
Der Schlagschatten bei dem Allenbatrachus grunniens (ist übrigens unter dem Bild angeschrieben) oder Froschfisch ist gewollt
Ach so! So wie die Beule in meinem Auto, das Loch in meiner Hose, meine athletische Figur - das soll so! :ewhistel:
@ Minc:
Abschließend: die Digitalfotografie als "nicht richtig" zu bezeichnen zeugt m.E. auch eher von dem wehmütigen Neid, dass man früher dinge so viel mühsamer und komplizierter angehen mußte. Man kann an sich all das, was früher notwendig war, auch heute noch an der digitalen Kamera nachvollziehen, wenn sich auch die Vorgehensweise ein wenig geändert hat. Man kann auch heute noch über Aufnahmen nachdenken, bevor man sie macht und die Entwicklung von Bildern ist z.T. nicht weniger mühsam.
Die Geschichte mit dem Neid mochte bis zu dem Moment gelten, als ich noch keine Digi-Cam in der Hand hielt, doch die Bearbeitung von Noras Bildern durch Klaus spricht mehr als tausend Worte. Meine subjektive Meinung zur Digitalfotografie: Für außergewöhnliche Analogbilder braucht der Fotograf ein gutes Objektiv und ein NOCH BESSERES AUGE. Für ein außergewöhnliches Digitalfoto braucht man ein gutes Bearbeitungsprogramm, und sonst nix!
(ohne Christian (Woodstock) und dir unterstellen zu wollen, dass ihr es nicht auch analog "packen" würdet!)
Die einzige Gemeinsamkeit zwischen digitaler und analoger Fotografie scheint mir die zu sein, dass ich bei der zufälligen Begegnung mit Xylocopa violacea oder Macroglossum stellatarum weder die eine, noch die andere zur Hand habe.
Gruß Frank
Nichts ist so gerecht verteilt, wie die Intelligenz - niemand glaubt, mehr davon zu benötigen, als er besitzt.
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Beitrag von Vendetta » 19.10.2009 20:22

Hi Klaus,

deine Version meiner Bilder ist hell :) Es mag sein, dass das so richtiger ist, aber gefallen tun mir die Bilder so nicht mehr und so sehen die Tiere dann auch bei uns nicht aus. Wäre im B. patoti-Aquarium so viel Licht, würden wir die Fische wahrscheinlich nicht mehr zu sehen bekommen... *g*

@Woodstock: Ich habe kein Problem mit Kritik, ich war eher überrascht über den Ton, der die Musik machte. Von Zerpflücken kann keine Rede sein bei vielen der Argumente. Ich sehe es eher so wie Mincse - auch der Geschmack spielt eine Rolle und deswegen waren auch Horst-Linke-Vergleiche interessant. Allerdings stimme ich dir begrenzt zu: hier werde ich solche Fotos wohl eher nicht mehr einstellen, an anderer Stelle aber schon. :) Denn wenn ich die Technik jemals beherrsche, dann wird es mir weiterhin rille sein, ob jemand sie flach, stumpf oder dunkel findet, solange auch jemand dabei ist, der sich ebenfalls daran erfreuen kann.

@firefly: Wenn du meine Begründung nicht ernst nehmen kannst, ist das natürlich auch in Ordnung. Von mir aus kannst du analoge Fotos auch aus der Hüfte mit einem Auge zugehalten und den zweiten Arm auf den Rücken gedreht schiessen, dann einscannen und dort dann trotzdem noch bearbeiten. Ich habe einen Beruf, mehr als ein Hobby und ich (ganz für mich allein) freue mich, wenn ich Bilder von Fischen mache, die ich gut finde (ganz für mich allein). Für mich ist das kein Wettbewerb, bei dem es darum geht, auf möglichst komplizierte Weise das weltanerkannte Fischfoto zu schiessen - ich wollte nur teilen und lesen, was ihr so denkt. Deine Einstellung zu dem Thema ist ja mehr als deutlich geworden :) .

@André: Ja, Grobi und Grobi II leben in Brackwasser.

Gruss, Nora
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben – man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.


Woodstock
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Beitrag von Woodstock » 19.10.2009 21:20

Hi,

wieder ein spannende Diskussion draus geworden.

Allgemein fand ich den Ton eigentlich ganz ok. Jedes Foto was man oeffentlich einstellt, entbloesst ein Stueckchen. Daher wird jede Kritik erst einmal persoenlich genommen. Ging mir jedenfalls so. Da helfen auch nicht die ganzen Beteurungen das es nur um die "Sache" geht. Ich habe mich oft regelrecht "angepisst" gefühlt. Ein dickes Fell hilft da ungemein.

@Frank
Ich pack es analog recht gut. Zur Zeit im Mittelformat. Für grosse Prints jenseits der 100cm braucht es einfach hohe Aufloesung. Trotzdem der Auschuss ist enorm, die Entwicklung horrend teuer und das beste zum Schluss, aus einer exellenten Digitalaufnahme hole ich mittels Digitaler Nachbearbeitung nochmal einen Tick mehr raus. Der Dynamikumfang meiner Nikon liegt bei 14 bit. Die Info die in den Bildern steckt kommt locker mit jeder analogen Cam mit.

Dazu kommt das ich mittlweile die Bilder auf dem hauseigenen Server ablege und bequem auch auf dem Projektor als Diashow betrachten kann. Wie heisst es so schoen in der Werbung "weil einfach, einfach , einfach ist" :)
Gruss

Christian


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Beitrag von Brachyplatystoma » 19.10.2009 22:02

Hey Leute,

Ich sehe das ganz genauso wie Nora. Die Fotos die man schießt sollen einem selber gefallen und nicht anderen . Sie zu zeigen oder nicht sollte jeder selbst entscheiden und dann aber auch die Kritik über sich ergehen lassen. Nora bezieht sich auf Ihren eigenen Stil der zweifelsohne eine starke natürliche Seite der Tiere zeigt. Während mich selber mehr der Fisch als Bild und nicht das drumherum interessiert .Bei Nora soll das Bild eine gewisse Stimmung rüber bringen welches Ihr auch damit gelingt finde ich .
Ich benutze die Bilder unter anderen für Aquarienschilder die ich selber entwerfe und dort steht der Fisch an forderster Stelle .

Grüße Rico

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Klaus de Leuw
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Beitrag von Klaus de Leuw » 19.10.2009 22:15

Hallo Nora,
Vendetta hat geschrieben:Wäre im B. patoti-Aquarium so viel Licht, würden wir die Fische wahrscheinlich nicht mehr zu sehen bekommen...
Mein Aquarium mit "Deinen" patoti ist stellenweise so hell (Lücken in der Schwimmpflanzendecke unter der Leuchtstofflampe) und die patoti sind fast nur dort. Die sind auch gar nicht scheu, sondern frech und knabbbern an meiner Hand beim Arbeiten im Becken. Ich glaube, ich hatte noch nie so zutrauliche Maulbrüter.
hier werde ich solche Fotos wohl eher nicht mehr einstellen, an anderer Stelle aber schon.
Schade, verrätst Du mir die "andere" Stelle?

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)

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Beitrag von Klaus de Leuw » 19.10.2009 22:42

Hallo!
Brachyplatystoma hat geschrieben:Die Fotos die man schießt sollen einem selber gefallen und nicht anderen . Sie zu zeigen oder nicht sollte jeder selbst entscheiden
Nun, bei mir kommt vor der Ästhetik noch die Dokumentation. Und die ist in letzter Konsequenz nur sinnvoll, wenn sie auch veröffentlicht wird.
Und manchmal sieht man gerade auf Makrofotos, auch wenn sie ziemlich schlecht sind wie die, die ich heute von meinen gerade frei schwimmenden gachua gemacht habe, Dinge, die neu für einen sind. Bisher waren Gachualarven für mich kleine, anthrazitfarbene Kommata, die umherwuselten. Erst das Makroobjektiv offenbart, dass ihre Körperzeichnung der von bankanensis ähnelt, nur eben dezenter und dunkler ist. Und ich habe entdeckt, dass die typische Brustflossenbänderung schon jetzt vorhanden ist.
Bilder folgen, aber dann im Schlangenkopfunterforum.

Gruß, Klaus
Gruß, Klaus - nett kann ich auch, bringt aber nix B-)


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Beitrag von Firefly » 20.10.2009 20:11

Hallo Nora!
Zitat Nora Brede aus 1. Beitrag:
"Kommentare und Kritiken sind herzlich willkommen!"
Wenn dir die Bilder tatsächlich so gut gefallen, solltest du sie vielleicht mit einem anderen Text vorstellen.
Nichts ist so unnütz wie eine Frage, deren Antwort man nicht hören will.
Gruß Frank
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